Vorarlberger Sparkassen melden leicht höheres Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
Die Vorarlberger Sparkassen haben im Geschäftsjahr 2025 das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) leicht gesteigert. Zugleich ging das Betriebsergebnis im Vergleich zum Vorjahr zurück.
Die Gruppe verzeichnete 2025 zudem Rekordstände bei den Spareinlagen und ein deutliches Plus bei der Wohnraumfinanzierung.
Geschäftszahlen 2025 im Überblick
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit der Vorarlberger Sparkassen lag 2025 bei 69,6 Millionen Euro. Gegenüber 2024 mit 68,9 Millionen Euro entspricht dies einer Steigerung um 1,9 Prozent. 2023 hatte das EGT 70 Millionen Euro betragen.
Das Betriebsergebnis belief sich 2025 auf 109,2 Millionen Euro. Im Jahr 2024 waren es 128,8 Millionen Euro gewesen, was einem Rückgang von 14,7 Prozent entspricht. Die Angaben zu den Geschäftszahlen wurden am Mittwoch mitgeteilt.
Das Kreditvolumen stieg von 6,5 Milliarden Euro auf 6,8 Milliarden Euro und erhöhte sich damit um 4,5 Prozent.
Starkes Wachstum bei Wohnbaufinanzierungen
Besonders deutlich fiel das Wachstum bei der Wohnbaufinanzierung aus. Das Volumen stieg von 215,6 Millionen Euro im Jahr 2024 auf 362,7 Millionen Euro im Jahr 2025. Das entspricht einer Zunahme um über 147 Millionen Euro beziehungsweise 68,2 Prozent.
Sparkassen-Gruppensprecher Martin Jäger verwies in diesem Zusammenhang auf veränderte Rahmenbedingungen und ein einigermaßen stabilisiertes Zinsniveau. Er sprach von einem spürbaren Nachholeffekt bei Immobilienkäufen und erklärte, zahlreiche Menschen hätten 2022 und 2023 den Immobilienkauf hinausgezögert.
Rekordstand bei Spareinlagen
Bei den Spareinlagen erzielten die Vorarlberger Sparkassen 2025 einen Rekordstand von 3,7 Milliarden Euro. Im Jahr 2024 hatten die Spareinlagen 3,5 Milliarden Euro betragen. Das Volumen legte damit um 6,9 Prozent zu.
Kosten, Investitionen und Beschäftigte
Martin Jäger erklärte, das Geschäftsjahr 2025 sei durch gestiegene Kosten und erhöhte regulatorische Anforderungen geprägt gewesen. Den Rückgang beim Betriebsergebnis begründete er mit Leitzinssenkungen.
Nach seinen Angaben investierten die Vorarlberger Sparkassen 2025 gezielt in IT, Sicherheit, Infrastruktur und Beratungskompetenz. Die Institute in Dornbirn, Bregenz, Feldkirch, Bludenz und Egg beschäftigten zum Ende des Vorjahres 846 Personen, nach 859 Beschäftigten im Jahr 2024. Insgesamt betreiben die Vorarlberger Sparkassen über 40 Standorte.








