Raser-Alarm: Polizei zieht reichlich Führerscheine zu Pfingsten in Salzburg
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Mehrere Verkehrsschwerpunkte zu Pfingsten im Bundesland Salzburg

Am Pfingstwochenende hat die Polizei im gesamten Bundesland Salzburg mehrere Verkehrsschwerpunkte gesetzt. Dabei wurden zahlreiche Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt und mehrere Organmandate eingehoben.

Mehrere Lenkerinnen und Lenker wurden wegen überhöhter Geschwindigkeit aus dem Verkehr gezogen. In allen genannten Fällen wurde Anzeige erstattet.

Hohe Geschwindigkeiten im Ortsgebiet und auf Autobahnen

In Thalgau fuhr ein 59-jähriger Pkw-Lenker aus Salzburg im Ortsgebiet in einer 50-km/h-Beschränkung mit mehr als 100 km/h. Ihm wurde der Führerschein abgenommen.

Ebenfalls in Thalgau an der Mondseer Straße wurde am Pfingstmontag ein 27-jähriger Einheimischer mit 103 km/h im Ortsgebiet angehalten. Auch ihm wurde der Führerschein abgenommen.

In St. Michael im Lungau fuhr ein 37-jähriger Bosnier auf der Tauernautobahn in einer 100-km/h-Beschränkung mit über 160 km/h. Auch in diesem Fall wurde der Führerschein abgenommen.

Am Sonntag wurde zudem eine Autofahrerin im Gemeindegebiet von Zederhaus im Lungau auf der A 10 mit 150 km/h gemessen, obwohl in diesem Abschnitt 100 km/h erlaubt waren. Ihr wurde der Führerschein entzogen.

E-Scooter-Nachfahrt mit elfjährigem Fahrer

Am Pfingstsonntag am Abend wollten Polizisten in der Berchtesgadener Straße im Salzburger Stadtteil Gneis zwei E-Scooterfahrer anhalten. Die beiden missachteten die Anhaltezeichen und fuhren in Richtung Landeshauptstadt weiter.

Die Polizei verfolgte die E-Scooterfahrer mit einem Streifenwagen mit rund 75 km/h, ohne den Abstand verringern zu können. Bei der Nachfahrt verlor einer der beiden die Kontrolle über seinen Roller und stürzte. Der verunfallte E-Scooterfahrer ist elf Jahre alt und wurde in das Uniklinikum Salzburg gebracht. Der zweite E-Scooterfahrer flüchtete zunächst.

Der verwendete E-Scooter wurde sichergestellt und erreichte später auf einem Rollenprüfstand eine Geschwindigkeit von 73 km/h. Gegen die Erziehungsberechtigten des elfjährigen Fahrers werden mehrere Anzeigen vorgelegt.

Motorradlenker mehrfach gemessen

In Thalgau wurde am Pfingstsamstag ein Motorradfahrer zweimal vom selben Radargerät erfasst. Er fuhr aus Richtung Fuschl am See kommend in einer 100-km/h-Beschränkung zunächst mit 141 km/h. Bei der Rückfahrt wurde derselbe Lenker mit 121 km/h gemessen.

Ein weiterer Motorradfahrer fuhr auf der Fuschler Straße einen Wheelie, also auf dem Hinterrad. Dieses Verhalten wurde mit 300 Euro geahndet.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.