Hitze in Berufsschulen: Gewerkschaftsjugend und ÖGB fordern Maßnahmen
Die steirische Gewerkschaftsjugend hat in der letzten Hitzeperiode eine Umfrage unter rund 400 Berufsschülerinnen und Berufsschülern in der Steiermark durchgeführt. Laut den Ergebnissen geben 60 Prozent der Befragten an, massiv unter der Hitze zu leiden.
Armin Prettenthaler, Vertreter der steirischen Gewerkschaftsjugend, nennt als gesundheitliche Beschwerden unter anderem Schwindel, Übelkeit, Kollaps und Zusammenbrüche. Er berichtet zudem von einem Fall, in dem in einer Werkstatt eine Temperatur von 58 Grad gemessen worden sein soll.
Forderung nach Hitzegipfel und Infrastrukturpaket
Prettenthaler und AHS-Landesschulsprecher Wendelin Krammer sprechen sich gemeinsam für einen Hitzegipfel aus, an dem Politik, Landesschülervertretung und Schuldirektionen teilnehmen sollen. Krammer kritisiert den Vorschlag, die Sommerferien lediglich um zwei Wochen vorzuverlegen, als unzureichende Antwort auf das Problem. Beide fordern außerdem ein Infrastrukturpaket zur Kühlung von Klassenzimmern.
ÖGB-Präsident Horst Schachner unterstützt die Forderung nach klimafitten Klassenzimmern. Darüber hinaus äußert er Kritik an Unternehmen im Zusammenhang mit der Einhaltung der Hitzeschutzverordnung.







