Kärnten verdoppelt Mittel für Suchtprävention auf 7,3 Millionen Euro
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Kärnten verdoppelt Budget für Suchthilfe und Suchtprävention

Das Land Kärnten hat das Budget für Suchthilfe und Suchtprävention deutlich ausgeweitet. In den vergangenen acht Jahren stieg die Fördersumme von 2,9 auf nun 7,3 Millionen Euro.

Ein Schwerpunkt der Investitionen liegt auf Maßnahmen, die früh ansetzen – bei Kindern und Jugendlichen.

Frühe Prävention in Kindergärten und Schulen

Mit dem Programm „Gemeinsam stark werden – elementar“ wurde ein Präventionsangebot speziell für Kindergärten und Kindertagesstätten eingeführt. Bis Ende des laufenden Schuljahres wurden 186 Elementarpädagoginnen und Kindergartenassistentinnen im Rahmen dieses Programms geschult und zertifiziert. Laut ÖVP-Clubobmann Markus Malle konnten im Jahr 2025 rund 3.000 junge Menschen mit Präventionsmaßnahmen erreicht werden.

Drogenambulanz mit Jugendschwerpunkt

Die Drogenambulanz hat seit dem vergangenen Jahr einen Jugendschwerpunkt eingeführt. Derzeit befinden sich 54 Jugendliche in Betreuung. Geplant ist zudem ein durchgehendes Begleitprogramm für schwangere Patientinnen, das von der gynäkologischen Betreuung bis ins Schulalter des Kindes reicht.

Hintergrund: Sucht in Kärnten

Rund 30.000 Kärntnerinnen und Kärntner weisen laut den vorliegenden Daten einen riskanten Alkoholkonsum auf. Etwa ein Prozent der Bevölkerung ist von Spielsuchterkrankungen betroffen. Laut Markus Malle befanden sich über 5.000 Kärntnerinnen und Kärntner in einer Suchttherapie.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.