Kärntner Elternvertreter fordern Beschattung an Schulen statt Hitzefrei-Regelung
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Elternvertreter in Kärnten fordern Beschattung an Schulen statt Hitzefrei-Regelung

Die Pläne von Bildungsminister Christoph Wiederkehr (NEOS), die Sommerferien vorzuziehen und eine Hitzefrei-Regelung einzuführen, lösen in Kärnten Diskussionen aus. Elternvertreter sprechen sich dabei für einen anderen Ansatz aus: Sie fordern Investitionen in die Infrastruktur der Schulstandorte.

Evelyn Kometter, stellvertretende Vorsitzende der Elternvereine Kärntens und Vorsitzende des österreichischen Dachverbandes der Elternvereine, plädiert für bessere Beschattung an Schulen. Sie weist darauf hin, dass die Schulerhalter – also Gemeinden und Schulgemeindeverbände – für entsprechende Infrastrukturmaßnahmen zuständig sind.

Denkmalschutz erschwert bauliche Maßnahmen

Kometter räumt ein, dass die Umsetzung solcher Maßnahmen nicht immer einfach ist. Viele Schulgebäude stehen unter Denkmalschutz, was sowohl die Anbringung von Beschattungen als auch den Einbau von Klimaanlagen erschwert. Als Beispiel für erfolgreiche Umsetzung nennt sie die Barrierefreiheit, die bei öffentlichen Gebäuden bereits gut realisiert worden sei. Langfristige Investitionen in die Schulinfrastruktur seien aus ihrer Sicht der richtige Weg zur dauerhaften Verbesserung der Bedingungen.

Landeshauptmann offen für Vorverlegung der Sommerferien

Landeshauptmann Daniel Fellner (SPÖ) zeigte sich vergangene Woche grundsätzlich offen für eine Vorverlegung der Sommerferien. Er äußerte, eine solche Maßnahme könne Hitzestaus in Klassenzimmern vermeiden. Zudem würden die Herbstferien durch eine längere Unterrichtszeit nach dem Sommer mehr pädagogischen Sinn bekommen, so Fellner.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.