St. Pölten wuchs in 30 Jahren von 40 Studierenden zur Bildungsstadt mit 11.000 Schülern
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St. Pölten: Vom kleinen Studiengang zur Bildungsstadt mit über 50 Einrichtungen

St. Pölten hat sich in den vergangenen drei Jahrzehnten zu einem bedeutenden Bildungsstandort entwickelt. Heute beheimatet die niederösterreichische Landeshauptstadt über 50 Bildungseinrichtungen und mehr als 11.000 Schülerinnen und Schüler.

Fachhochschule: Von 40 auf 4.200 Studierende

1996 wurde in der ehemaligen Glanzstoffvilla die Fachhochschule St. Pölten gegründet. Sie startete mit 40 Studierenden im ersten Studiengang Telekommunikation und Medien. Heute firmiert die Einrichtung unter dem Namen University of Applied Sciences St. Pölten (USTP) und zählt 4.200 Studierende sowie 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Hinzu kommen 1.000 externe Lehrende.

Geschäftsführer Johann Haag leitet eine Hochschule, die mittlerweile 30 verschiedene Studiengänge anbietet. Zu den inhaltlichen Schwerpunkten zählen Bahntechnologie, Mobilität, digitale Medien, digitale Technologien, Cybersecurity sowie Soziales und Gesundheit.

New Design University und ÖBB-Bildungscampus

2004 kam mit der New Design University eine Privatuniversität für Gestaltung, Technik und Wirtschaft hinzu. Der ÖBB-Standort in St. Pölten blickt ebenfalls auf eine längere Geschichte zurück: Die ÖBB-Lehrwerkstätte wurde 1991 mit 35 Lehrlingen eröffnet. Derzeit werden dort 130 Lehrlinge ausgebildet, 15 Prozent davon sind Mädchen.

2022 wurde der ÖBB-Bildungscampus eröffnet, der heute die größte ÖBB-Ausbildungsstätte Österreichs ist. Zwei Drittel aller jährlich ausgebildeten ÖBB-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stammen von diesem Standort. Ursula Bazant leitet die Aus- und Weiterbildung der ÖBB Infrastruktur.

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