Regen als Hoffnungsträger im Kampf gegen Borkenkäfer in Oberösterreich
Forstwirte im Land setzen ihre Hoffnung derzeit auf weiteren Regen und kühle Nächte. Hintergrund ist die angespannte Borkenkäfer-Situation in mehreren Regionen.
Nach Einschätzung der Landesforstdirektion würde zusätzlicher Niederschlag die Ausbreitung des Borkenkäfers bremsen. Der Schädling bevorzugt trockene Verhältnisse und breitet sich unter solchen Bedingungen rasch aus.
Angespannte Lage in Innviertel und Bergland
Landesforstdirektor Gottfried Diwold spricht von einer speziellen Situation, weil sowohl die Winterfeuchte als auch Niederschläge im Frühling gefehlt haben. Die Lage in den Wäldern im Innviertel und im Bergland bezeichnet er als angespannt.
In diesen Regionen liegen noch umgestürzte Bäume von Stürmen. Der Borkenkäfer nistet sich den Angaben zufolge gerne in solchen Bäumen ein. Regen und kühle Nächte hingegen mag der Käfer nicht, weshalb die Forstwirte auf entsprechende Witterung hoffen.
Schadholz belastet den Holzmarkt
Borkenkäfer können im Nutzwald rasch zu einem großen Problem werden. Vom Schädling befallene Bäume gelten als Schadholz. Das Landwirtschaftsministerium fordert, solches Schadholz möglichst rasch aus dem Wald zu bringen.
Diwold weist darauf hin, dass sich Schadholz auf den Holzpreis auswirkt. Große Mengen an Schadholz bringen seiner Darstellung nach zu viel Holz auf den Markt und führen zu Preisrückgängen. Nach Angaben von Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger war im Vorjahr etwa ein Fünftel der geschlägerten Holzmenge Schadholz.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.








