Saalfelden gibt grünes Licht: Ehemaliges Kika-Kaufhaus wird zum vielseitigen Einkaufszentrum
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Gemeinde Saalfelden beschließt Nachnutzung des ehemaligen Kika-Kaufhauses

In Saalfelden (Pinzgau) hat die Gemeindevertretung am Dienstag die Nachnutzung des früheren Kika-Kaufhauses beschlossen. Auf dem Gelände soll ein neues Einkaufszentrum entstehen.

Für das Projekt wurde der Flächenwidmungs- und Bebauungsplan abgeändert. Die Änderung erhielt im Saalfeldener Rathaus eine deutliche Mehrheit der Parteien, nur die Grünen stimmten dagegen.

Auf dem früheren Kika-Areal sollen ein Möbelfachbetrieb, ein Werkzeuggeschäft, ein Diskonter-Supermarkt sowie weitere Betriebe einziehen. Damit wird das bisherige Kaufhausareal in ein Einkaufszentrum mit mehreren Nutzungen umgewandelt.

Der Bürgermeister von Saalfelden, Erich Rohrmoser (SPÖ), verteidigt die Entscheidung zur Nachnutzung. Er erklärt, die Stadtgemeinde bemühe sich um die Belebung des Zentrums und kündigt an, diese weiter vorantreiben zu wollen. Zugleich verweist er darauf, dass sich das Einkaufsverhalten der Menschen hin zu Einkaufserlebnissen in größeren Zentren verändert habe.

Die Grünen wehrten sich laut Bericht deutlich gegen die Nachnutzung. Ihr Fraktionschef Ferdinand Salzmann bezeichnet die Entwicklung der Verkaufsflächen in Saalfelden als Fehlentwicklung. Er kritisiert, dass bereits drei Viertel der Verkaufsflächen am Stadtrand liegen und die Entwicklung aus seiner Sicht gegen das Zentrum und gegen die Kaufleute dort gerichtet sei.

In Saalfelden wurde ein Ausschuss für die Stadtentwicklung gegründet. Laut Bürgermeister Rohrmoser wird dieser weitergeführt und beschäftigt sich unter anderem mit Spielplätzen und Begegnungsräumen.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.