Wiener Freibäder starten am 2. Mai 2026 mit neuen Angeboten in die Saison
Die Wiener Freibäder nehmen am 2. Mai 2026 den Betrieb auf. Für die kommende Bädersaison werden neue Tarife und Serviceangebote eingeführt, darunter eine Monatskarte sowie eine Fastlane im Strandbad Gänsehäufel.
Außerdem wird in einem Freibad testweise mit verlängerten Öffnungszeiten gearbeitet. Parallel dazu laufen bauliche Projekte und organisatorische Neuerungen im Bäderbereich.
Neue Monatskarte und Online-Tickets
Mit Beginn der Freibadsaison 2026 können in Wien Monatskarten für Bäder erworben werden. Eine Monatskarte kostet 48,60 Euro, kann an jedem beliebigen Tag gekauft werden und ist jeweils 30 Tage lang gültig.
Seit Anfang 2026 gelten in den Wiener Bädern neue, höhere Tarife. Online-Tickets für Wiener Freibäder und Schwimmhallen sind ab sofort sieben Tage im Voraus erhältlich.
Fastlane im Gänsehäufel und Test für längere Öffnungszeiten
Im Strandbad Gänsehäufel wird in der Saison 2026 erstmals eine sogenannte Fastlane zur Verfügung stehen. Dafür wird ein eigener Zutritt mit elektronischem Check-in für Personen mit Dauer- oder Onlinekarten eingerichtet. Die Inbetriebnahme dieser Fastlane ist für Anfang Juni 2026 vorgesehen.
Von 20. Juni bis 2. August 2026 werden im Strandbad Alte Donau im Freibadbetrieb verlängerte Öffnungszeiten getestet. In diesem Zeitraum ist bei Schönwetter der Badeschluss um 20:30 Uhr vorgesehen, der Kassenschluss wird ebenfalls um eine Stunde verlängert. Nach Abschluss des Testbetriebs ist eine Evaluierung vorgesehen, die als Grundlage für weitere Überlegungen zur Ausdehnung der Öffnungszeiten dienen soll.
Umfang des Wiener Bäderangebots
In Wien gibt es zehn städtische Freibäder, neun Kombibäder und elf Familienbäder. Saunabäder sind in den Sommermonaten geschlossen. Bäderstadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ) erklärte, dass in Wien auch 2026 der Betrieb aller städtischen Bäderstandorte garantiert werde.
Rund 500 Bedienstete der städtischen Badeanstalten haben in den Wochen vor Saisonbeginn an der Vorbereitung der Anlagen gearbeitet. Insgesamt wurden 900.000 Quadratmeter Fläche der Bäderanlagen sowie 73 Schwimmbecken samt Nebeneinrichtungen überprüft und instand gesetzt.
Bauliche Projekte und Verhaltenskodex
Nach der Fertigstellung von Trainingshallen im Simmeringer Bad und im Großfeldsiedlungsbad wurde im Herbst 2025 mit dem Bau einer Schwimmhalle im Höpflerbad begonnen. Im Sommer 2026 startet zudem die Sanierung des Bezirkshallenbades in Hietzing.
Für die Wiener Bäder wurde ein „Code of Conduct“ entworfen, der gemeinsam mit dem Frauenservice erstellt wurde. Darin sind unter anderem klare Abläufe zur Meldung und Bearbeitung von Belästigungsfällen formuliert.








