„Criminale“: Krimi-Branchentreff und Glauser-Preis in Salzburg
Von Mittwoch bis Samstag steht Salzburg im Zeichen der „Criminale“, die als Europas größter jährlicher Krimi-Branchentreff beschrieben wird. Im Rahmen der Veranstaltung wird in der Stadt auch der Friedrich-Glauser-Preis verliehen.
Auf dem Programm der „Criminale“ stehen zahlreiche Lesungen bekannter Krimiautorinnen und -autoren, Podiumsdiskussionen, Vorträge und Seminare. Lesungen finden dabei auch an ungewöhnlichen Orten statt, darunter im Franziskanerkloster, auf der Festung Hohensalzburg und in der Erzabtei St. Peter.
Glauser-Preis und Ehren-Glauser
Die Preisträgerinnen und Preisträger des Glauser-Preises in den Sparten Roman, Debütroman, Kurzkrimi sowie Kinder- und Jugendkrimi werden bei einer Gala am 9. Mai bekanntgegeben. Die Verleihung des Friedrich-Glauser-Preises findet ebenfalls am 9. Mai statt. Die Auszeichnung für den besten Kriminalroman des Jahres in deutscher Sprache ist mit 5.000 Euro dotiert.
Zum Auftakt der „Criminale“ wird am Mittwoch der Ehren-Glauser an die Verlegerin Else Laudan verliehen. Bei der Eröffnungsgala in der Großen Universitätsaula in Salzburg lesen Andreas Gruber, Ursula Poznanski und Anna Schneider aus ihren Werken. Durch den Abend führen Katharina Eigner und Manfred Baumann.
Salzburger Autorinnen im Fokus
In den Folgetagen der „Criminale“ stehen unter anderem die Salzburger Autorinnen Ellen Dunne und Katharina Eigner mit Lesungen ihrer neuen Krimis im Mittelpunkt. Eigner liest am 7. Mai in Werfenweng aus ihrem Salzburg-Krimi „Nichts verblasst für immer“, in dessen Zentrum die Figur Mara steht, die eine Hilfsorganisation für traumatisierte Kinder gegründet hat.
Ellen Dunne liest dreimal aus ihrem Irland-Krimi „Die schlafenden Hunde von Dublin“, dem fünften Fall der deutsch-irischen Kommissarin Patsy Logan. Dunne wurde 1977 in Kuchl geboren und ist 2004 nach Dublin übersiedelt, wo sie im Europa-Hauptquartier von Google arbeitete. 2023 gewann sie den Glauser-Preis mit „Boom Town Blues“.
Friedrich-Glauser-Preis
Der Friedrich-Glauser-Preis wird als einer der wichtigsten Krimipreise im deutschsprachigen Raum beschrieben. Er ist nach dem Schweizer Schriftsteller Friedrich Glauser (1896–1938) benannt, der als erster deutschsprachiger Krimiautor bezeichnet wird. Seit 1987 wird der Preis jährlich von der Autorengruppe „Syndikat“ verliehen.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.








