Planungsdialog zur Entwicklung von Salzburg-Schallmoos gestartet
Die Stadt Salzburg will den Stadtteil Schallmoos mit einem Planungsdialog weiterentwickeln. Anrainerinnen und Anrainer, Betriebe und Planungsexperten sollen dabei gemeinsam Vorschläge für eine Neugestaltung erarbeiten.
Im Fokus stehen unter anderem öffentliche Freiräume, leistbare Wohnungen und die Verkehrssituation. Im Herbst will die Stadt die gesammelten Ideen vorstellen.
Stadtteil zwischen Bahntrassen und Hauptverkehrsrouten
Im Stadtteil Schallmoos leben rund 10.000 Anrainerinnen und Anrainer. Das Gebiet ist im Osten, Westen und Norden von der Eisenbahn umrahmt, im Süden begrenzen der Kapuzinerberg und die rechte Altstadt den Stadtteil. Gewerbe- und Wohngebiete liegen auf engem Raum nebeneinander.
Das tägliche Leben in Schallmoos ist von starkem Verkehrsaufkommen auf den Hauptverkehrsrouten Vogelweiderstraße und Sterneckstraße geprägt. Laut Darstellung sorgt der Verkehr im Norden der Landeshauptstadt Salzburg für Konflikte, für viele Bewohnerinnen und Bewohner ist er ein zentrales Thema.
Verkehr als Kernanliegen der Bewohner
Der Anrainer Oskar Stadlauer fordert, dass sich die Verkehrssituation in Schallmoos ändern soll. Speziell in der Bayerhamerstraße bezeichnet er die Lage als immer ärger. Der Bewohner Manfred Szegedi nennt den Verkehr eines der großen Anliegen im Stadtteil.
Nach Ansicht von Szegedi würde eine im Sinne der Anwohner besser gelöste Verkehrssituation mehr Lebensqualität bringen. Die örtliche Bürgerinitiative berichtet, die Geduld zahlreicher Anrainer sei bereits strapaziert.
Mischnutzung und Verdichtung im Fokus
Die Politik sieht in Schallmoos ein hohes Entwicklungspotenzial. Planungsstadträtin Anna Schiester von der grünen Bürgerliste ist der Ansicht, dass sich der Stadtteil durchaus auch mit Gewerbebetrieben nutzen lässt. Sie verweist auf das Ziel einer Mischnutzung von Wohnen und Arbeiten und spricht von viel Potenzial und vielen brachliegenden Flächen.
Die Bürgerinitiative „Zukunft Schallmoos“, vertreten durch Anna Gläser, setzt sich für eine vertikale Mischnutzung und eine Verdichtung der Gebäude ein. Gleichzeitig fordert sie mehr Grünräume, mehr Infrastruktur sowie neue Verkehrsachsen für Radfahrer und Fußgänger.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.








