Salzburger Hochschule setzt neue Standards: Barrierefreiheit als gelebte Bildungsteilhabe
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Pädagogische Hochschule Stefan Zweig in Salzburg setzt auf umfassende Barrierefreiheit

Die Pädagogische Hochschule Stefan Zweig in der Stadt Salzburg hat bei einer Sanierung Barrierefreiheit besonders in den Mittelpunkt gestellt. Öffentliche Gebäude sind gesetzlich zur Barrierefreiheit verpflichtet, an der Hochschule wurde dieses Prinzip mit zahlreichen Maßnahmen umgesetzt und mit einem internationalen Zertifikat gewürdigt.

Die Einrichtung verfolgt das Ziel, Teilhabe an Bildung für alle zu ermöglichen und Lernhindernisse aller Art weiter abzubauen. Verantwortliche betonen, dass Barrierefreiheit ein fortlaufender Prozess ist.

Leitsysteme und barrierefreier Zugang

Zur Grundausstattung der Hochschule zählen Leitelemente am Boden und am Handlauf. Leitlinien am Boden führen in das Gebäude, ähnlich jenen von Bahnsteigkanten oder Fußgängerzonen. An der Eingangstür ist eine Schiebetür mit seitlich wegschwenkenden Flügeln installiert.

Peter Weiser, Vertreter des Blinden- und Sehbehindertenverbands, erklärte, diese Tür sei als Schiebetür mit seitlich wegschwenkenden Flügeln eine große Hilfe.

Unterstützung für Hörbeeinträchtigte

In der Pädagogischen Hochschule Stefan Zweig wird ein induktives Hörsystem eingesetzt. Dieses filtert störende Geräusche und ermöglicht beeinträchtigten Personen die Teilnahme an Vorlesungen. Zusätzlich kommen mobile Hörgeräte zum Einsatz.

Bettina Mösenböck, Beauftragte für Inklusives Studieren an der Hochschule, sagte, ohne die Geräte des induktiven Hörsystems wäre es für sie sehr mühsam. Ohne diese Geräte bekomme man nur einen Bruchteil mit, es gebe Informationsmangel und das Gefühl, nicht wirklich dazuzugehören.

Angebote für unterschiedliche Bedürfnisse

Für Personen mit kognitiven Einschränkungen werden Piktogramme verwendet. Außerdem stehen rollstuhlgerechte Kochherde und rollstuhlgerechte Unterrichtsräume zur Verfügung.

Teresa Lüftinger, Inklusionsberaterin und ehemalige Studierende der Hochschule, hat ihr Pädagogikstudium dort erfolgreich absolviert. Sie bezeichnete das abgeschlossene Studium als wertvolle Erfahrung, die sie sehr stolz mache.

Barrierefreiheit als kontinuierliche Aufgabe

Vizerektor Wolfgang Plaute betonte, Barrierefreiheit sei nie abschließend zu gewährleisten. Man werde immer wieder daran arbeiten müssen, Schwächen zu erkennen und zu verändern. Der Abbau von Lernhindernissen soll an der Pädagogischen Hochschule Stefan Zweig daher weiterhin erfolgen, mit dem formulierten Ziel der Teilhabe an Bildung für alle.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.