Salzburger Studierendenheime: Wartelisten, steigende Mieten und neue Wohnkonzepte
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Studierendenheime in Salzburg vollständig belegt

In Salzburg sind die Studierendenheime vollständig ausgelastet. Nach Angaben zur aktuellen Wohnsituation stehen in der Stadt rund 3.000 Heimplätze zur Verfügung, die zu 100 Prozent belegt sind.

Die Wartelisten für Heimplätze werden als lang beschrieben. Etwa jede fünfte studierende Person in Salzburg lebt in einem Heim, österreichweit sind es 12,5 Prozent.

Laut Studierenden-Sozialerhebung des Instituts für Höhere Studien beträgt die durchschnittliche Monatsmiete für ein Zimmer in einem Studierendenheim 488 Euro. In Salzburg sind die Mieten für Studentenheime im Vergleich zum Vorjahr um bis zu 15 Prozent gestiegen, inflationsbereinigt entspricht das 7,5 Prozent.

Studierendenheime in der Stadt Salzburg sind etwas günstiger als entsprechende Angebote in Wien. Gleichzeitig sind Heimplätze in Salzburg teurer als in Graz und Innsbruck.

Reaktionen der Stadtpolitik

Die Stadt Salzburg will mit Umwidmungen auf die Lage reagieren. Der Bau neuer Wohnheimplätze ist ein erklärtes Ziel der Stadtpolitik.

Vizebürgermeister Kay-Michael Dankl (KPÖ Plus) verweist auf das räumliche Entwicklungskonzept, mit dem zwei Flächen geprüft werden: eine in Itzling und eine in Salzburg-Süd. Diese Flächen seien seinen Angaben zufolge für klassischen Wohnbau nicht so gut geeignet.

Dankl fordert die Bundesregierung dazu auf, die vor 16 Jahren abgeschaffte Bundesheimförderung wieder einzuführen. Ein entsprechender Beschluss ist im Regierungsprogramm enthalten, wurde aber bisher nicht umgesetzt.

Veränderte Wohnwünsche und neue Konzepte

Georg Leitinger, Geschäftsführer des Salzburger Studentenwerks, berichtet, viele Studierende wünschten sich Einzelzimmer mit Bad und Küche sowie möglichst wenig Kontakt zu anderen Bewohnerinnen und Bewohnern. Klassische Wohngemeinschaften stünden bei jungen Salzburgerinnen und Salzburgern demnach nicht mehr so hoch im Kurs wie früher.

Als Antwort auf diese Wünsche werden sogenannte Clusterwohnungen beschrieben. Sie sollen möglichst günstigen Wohnraum bieten, obwohl der Wunsch nach Privatsphäre im Vordergrund steht. Laut Erläuterungen von Patrick Lüftenegger vom Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen handelt es sich dabei um Einheiten mit kleinen Wohngrundrissen, die meist um Gemeinschaftsküchen, Gemeinschaftsräume sowie Sozial- und Aufenthaltsräume ergänzt werden.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.