Sanierungsbedarf und unklare Zukunft für Hallenbad Freistadt
Das rund 48 Jahre alte Bezirkshallenbad in Freistadt steht vor wichtigen Entscheidungen über seine Zukunft. Nach einer Begehung mit Experten wurde eine statische Überprüfung eingeleitet, um den Sanierungsbedarf genauer zu klären.
Im Raum steht, ob Reparaturen ausreichen oder eine umfassende Sanierung notwendig ist. Beide Varianten werden als kostspielig bezeichnet, die Ausgaben gelten für Freistadt als kaum leistbar.
Untersuchung des Gebäudes und Schwachstellen
Bei der Expertenbegehung im Hallenbad Freistadt wurden Schwachstellen festgestellt. Die laufende statische Überprüfung soll die Grundlage dafür liefern, ob punktuelle Reparaturen möglich sind oder größere bauliche Maßnahmen erforderlich werden.
Das Alter der Anlage ist an vielen Stellen sichtbar. Gleichzeitig wird die Sauberkeit des Hallenbades in Internetbewertungen hervorgehoben.
Bedeutung für Schulen und Bevölkerung
Im Hallenbad Freistadt erhalten jedes Jahr Schulkinder Schwimmunterricht, im Artikel ist von bis zu 8.000 Kindern pro Jahr die Rede. Bürgermeister Christian Gratzl (SPÖ) betont, dass das Bad für die Bürgerinnen und Bürger erhalten bleiben soll.
Infrastrukturstadtrat Rainer Widmann von der Bürgerliste WIFF hofft, dass das Hallenbad gerettet werden kann. Ein Zusperren kommt für ihn nicht in Frage. Er bezeichnet eine Schließung als Zumutung für viele Schulen, Vereine sowie Sport- und Gesundheitsbegeisterte und verweist darauf, dass Betroffene dann nach Linz zum Schwimmen fahren müssten.
Politische Positionen und Finanzierung
Stadtrat Harald Schuh (FPÖ) kritisiert, dass eine Sanierung des Hallenbades seit vielen Jahren und unter mehreren Bürgermeistern aufgeschoben worden sei. Er fordert die aktuelle Stadtregierung zum Handeln auf.
Freistadt wird als Abgangsgemeinde beschrieben, die hohen Kosten für Reparaturen oder eine umfassende Sanierung gelten als schwer tragbar. Bürgermeister Gratzl setzt auf eine parteiübergreifende Bezirkslösung und verweist auf das Beispiel Rohrbach, wo sich vor wenigen Jahren alle Gemeinden anteilig am Neubau eines Bezirkshallenbades beteiligt hatten.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.








