Sinkende Geburtenrate in Österreich: Beruf und Familie – eine Herausforderung mit Verbesserungspotential
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Rückläufige Geburtenrate in Österreich und Herausforderungen bei Vereinbarkeit von Beruf und Familie

In Österreich ist die Geburtenrate seit Jahren rückläufig. Die durchschnittliche Kinderzahl pro Frau lag im Vorjahr bei 1,3 und markierte damit ein Rekordtief.

Frauen entscheiden sich immer seltener für eine Familie mit Kind und werden im Durchschnitt mit fast 32 Jahren Mütter.

Betreuungssituation und Familienplanung

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie gilt in Österreich nach wie vor als schwierig. Bernadette Pöchheim, bei der Arbeiterkammer Steiermark für den Bereich Soziales zuständig, berichtet, dass es weiterhin schwieriger sei, einen Krippenbetreuungsplatz oder einen Kindergartenplatz zu bekommen.

Pöchheim gibt an, ihr werde von einigen Personen erzählt, sie hätten kein Kind bekommen, wenn sie die Betreuungssituation vorher gewusst hätten. Ihrer Einschätzung nach kann der Wunsch nach einem weiteren Kind verloren gehen, wenn die Komplexität der Vereinbarkeit von Beruf und Familie sichtbar wird.

Karenzzeiten und Care-Arbeit

Frauen sind in Österreich im Schnitt 400 Tage in Karenz, Männer im Schnitt neun Tage. Pöchheim bezeichnet diese unterschiedliche Dauer der Karenzzeiten als Ungleichgewicht mit nachhaltiger Wirkung.

Sie betont, dass Frauen berufstätig sein wollen und mit mehr Kindern mehr unbezahlte Arbeit verbunden ist. Pöchheim fordert eine partnerschaftliche Aufteilung der Care-Arbeit und sieht dabei weiterhin großen Verbesserungsbedarf.

Vergleich mit anderen Ländern

Im Zusammenhang mit dem Thema wird auf das Schlagwort Demografie verwiesen. Pöchheim nennt bessere Ergebnisse bei der Kinderbetreuung in nordischen Ländern und in Frankreich im Vergleich zu Österreich.

Zugleich äußert sie, Österreich sei bei Familienleistungen im Vergleich ein Vorzeigeland, bei der sozialen Infrastruktur hingegen nicht.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.