Spannung vor der Landarbeiterkammerwahl in Niederösterreich: Drei Listen und 21.000 Wahlberechtigte am 31. Mai im Fokus
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Landarbeiterkammerwahl in Niederösterreich findet am 31. Mai statt

In Niederösterreich wird am 31. Mai die Landarbeiterkammer gewählt. Rund 21.000 Kammermitglieder sind bei der Wahl der Interessensvertretung wahlberechtigt.

Die Landarbeiterkammer ist die gesetzliche Interessensvertretung der unselbständig beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Land- und Forstwirtschaft in Niederösterreich. Gewählt wird die Interessensvertretung für eine Funktionsperiode von sechs Jahren.

Drei Listen treten zur Wahl an

Bei der Landarbeiterkammerwahl treten drei Listen an. Eine davon ist die Liste „Team Freistetter NÖAAB/FCG“. Spitzenkandidat ist Andreas Freistetter aus Eichgraben im Bezirk St. Pölten. Er steht seit 2005 an der Spitze der Landarbeiterkammer als Präsident, ist ausgebildeter Förster und in der Unternehmensleitung der Bundesforste tätig. Die Liste „Team Freistetter NÖAAB/FCG“ umfasst 120 Kandidatinnen und Kandidaten.

Eine weitere Liste ist „Die Roten Karl Orthaber & Team“ (FSG-LAK). Sie wird von Vizepräsident Karl Orthaber aus Wr. Neustadt angeführt. Orthaber ist bei der Gewerkschaft PRO-GE tätig. Die Liste „Die Roten Karl Orthaber & Team“ (FSG-LAK) umfasst 26 Personen.

Erstmals seit 1997 tritt auch die FPÖ wieder bei der Landarbeiterkammerwahl in Niederösterreich an. Sie kandidiert mit der Liste „Freiheitliche Partei Österreich – LAK“. Spitzenkandidat ist Herbert Kammerhofer aus Purgstall im Bezirk Scheibbs, der bei den Bundesforsten tätig ist. Die freiheitliche Liste umfasst 10 Personen.

Wer wahlberechtigt ist

Wahlberechtigt sind Beschäftigte der Raiffeisen Lagerhaus Genossenschaften, der Maschinenringe sowie von Forstbetrieben in Niederösterreich. Ebenso können Beschäftigte von Weinbau- und Landwirtschaftsbetrieben, von landwirtschaftlichen Gärtnereien sowie von Baumschulbetrieben ihre Stimme abgeben.

Die Stimmabgabe ist Ende Mai auf mehreren Wegen möglich. Wahlberechtigte können per Briefwahl teilnehmen oder persönlich im Wahllokal der Gemeinde wählen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, die Stimme bei der Wahlkommission in Wien abzugeben. Dies betrifft vor allem Wahlberechtigte ohne Wohnsitz in Niederösterreich.

Frühere Wahlergebnisse und Besonderheiten

Die letzte reguläre Landarbeiterkammerwahl fand im Jahr 2014 statt. Damals erzielte die NÖAAB/FCG-Liste 82,81 Prozent der Stimmen, auf die Liste FSG-LAK entfielen 17,19 Prozent. In der letzten Vollversammlung war die NÖAAB/FCG-Fraktion mit 34 Mandaten und die FSG-LAK mit sechs Mandaten vertreten.

Im Jahr 2020 wurde von den damals zwei wahlwerbenden Listen ein gemeinsamer Wahlvorschlag eingebracht. Nach Angaben der Kammer entfiel der Urnengang 2020 dadurch gesetzeskonform.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.