Spar-Kärnten reagiert prompt: Manipulationsverdacht bei Hipp-Babygläschen führt zu Regalräumung
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Hipp-Babynahrung aus Spar-Märkten in Kärnten entfernt

In Kärnten sind seit Samstagfrüh sämtliche Babygläschen des Herstellers Hipp aus den Regalen der Spar-Märkte genommen worden. Der Handelskonzern reagiert damit auf Hinweise zu möglichen Manipulationen einzelner Produkte.

Die Lebensmittelaufsicht des Landes Kärnten hat bestätigt, dass die Hipp-Produkte aus den Spar-Regalen entfernt wurden. Seit Samstag werden in zahlreichen Spar-Filialen Stichprobenkontrollen durchgeführt.

Hinweise auf manipulierte Gläser

Ausgangspunkt der Vorsichtsmaßnahme ist eine E-Mail, die in der Zentrale von Hipp im deutschen Pfaffenhofen an der Ilm eingegangen ist. Darin wurde behauptet, dass insgesamt sechs Gläser der Sorte Hipp „Karotte mit Kartoffeln“ mit Rattengift manipuliert worden seien.

Den Angaben in der E-Mail zufolge sollen die manipulierten Gläser in Supermarktregale in Tschechien, der Slowakei und im Burgenland gestellt worden sein. In Österreich wurde ein mit Rattengift versetztes Hipp-Glas in Schützen am Gebirge im Burgenland sichergestellt. Dieses Glas war zuvor bei Interspar in Eisenstadt gekauft worden.

Die Polizei im Burgenland sucht nach einem zweiten vergifteten Glas. Auch in Tschechien sowie in der Slowakei wurden kontaminierte Hipp-Gläser sichergestellt. Die zuständigen Behörden mahnen weiterhin zur Vorsicht im Zusammenhang mit dem Fall der Hipp-Babygläschen in Spar-Märkten.

Empfehlungen für Verbraucherinnen und Verbraucher

Die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) empfiehlt, darauf zu achten, dass Babygläser original verschlossen sind. Beim Öffnen sollen die Gläser laut AGES ein typisches Klickgeräusch machen.

Die betroffenen Gläser wurden am Glasboden mit einem weißen Aufkleber mit rotem Ring markiert. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung lag noch keine Entwarnung im Fall der Hipp-Babygläschen in Spar-Märkten vor.