Niederösterreich: Amateursportler fordern Hitzeregelung
Hobbysportlerinnen und Hobbysportler in Niederösterreich fordern eine verbindliche Regelung, die den Amateursport bei extremer Hitze einschränkt oder unterbricht. Hintergrund sind Vorfälle, bei denen es bei Bewerben zu gesundheitlichen Problemen gekommen ist.
Der Tennisverein Ybbs im Bezirk Melk hat zwei Tage vor einer großen Hitzewelle im Juni auf dem Platz eine Temperatur von 50 Grad gemessen. Arnold Schönbichler vom Tennisverein Ybbs fordert eine klare Regelung, die festlegt, ab welcher Temperatur ein Weiterspielen nicht mehr vertretbar ist.
Zusammenbrüche bei Kinder- und Schulbewerben
Gottfried Lammerhuber, Präsident des niederösterreichischen Leichtathletikverbands, musste zuletzt eine Landesmeisterschaft wegen großer Hitze absagen. Bei Kinder- und Schulbewerben in der Leichtathletik kam es zu Zusammenbrüchen, bei denen Notarzt und Rettung einschreiten mussten.
Sportwissenschaftler Stefan Schwaiger vom Olympiazentrum Niederösterreich in St. Pölten erklärt, dass der Körper bei großer Hitze zwei konkurrierende Aufgaben bewältigen muss: Leistung zu erbringen und gleichzeitig die Wärme zu regulieren.
Keine Hitzeregelung im Fußball
Im niederösterreichischen Fußball existiert bisher keine Regelung für zu hohe Temperaturen. Aktuell gilt lediglich eine Vorschrift für zu kaltes Wetter: Bei Temperaturen unter minus sechs Grad und gefrorenem Platz soll der Schiedsrichter aus Sicherheitsgründen nicht anpfeifen. Johann Gartner ist Präsident des niederösterreichischen Fußballverbands.
ÖTV arbeitet an österreichweiter Lösung
Der Österreichische Tennisverband (ÖTV) arbeitet derzeit an einer österreichweiten Hitzeregel-Lösung. Petra Schwarz ist Präsidentin des niederösterreichischen Tennisverbands.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.





