FIFA WM 2026: Argentinien schlägt die Schweiz 3:1 nach Verlängerung
Im Viertelfinalspiel der FIFA WM 2026 in Kansas City hat sich Argentinien gegen die Schweiz mit 3:1 nach Verlängerung durchgesetzt. Die Partie dauerte 120 Minuten und war von einem umstrittenen Schiedsrichterentscheid geprägt.
Spielverlauf
Alexis Mac Allister brachte Argentinien in der 10. Minute in Führung. Dan Ndoye gelang anschließend der Ausgleich für die Schweiz. In der Folge sah Breel Embolo nach einem VAR-Einsatz die Gelb-Rote Karte. Schiedsrichter Joao Pinheiro aus Portugal hatte zunächst Leandro Paredes für ein vermeintliches Foul verwarnt, die Entscheidung nach Ansicht der Videoaufnahmen jedoch revidiert und stattdessen Embolo des Feldes verwiesen.
In der Verlängerung erzielte Julian Alvarez in der 112. Minute das 2:1 für Argentinien. Lautaro Martinez stellte in der 121. Minute nach einem Konter den Endstand von 3:1 her. Lionel Messi blieb in diesem Spiel ohne eigenen Treffer – zum ersten Mal in neun WM-Partien.
Stimmen zum Spiel
Argentiniens Trainer Lionel Scaloni erklärte nach der Partie: „Wir mussten viel leiden.“ Schweizer Trainer Murat Yakin äußerte sich kritisch zur Schiedsrichterentscheidung: „Wir wurden wegen einer Regel bestraft, die inakzeptabel ist“, und fügte hinzu: „Der Fußball hat heute verloren.“ Granit Xhaka sagte: „Wir hatten mehr Energie, auch mehr Selbstvertrauen. Die Rote Karte hat alles verändert.“
Halbfinale gegen England
Argentinien trifft im Halbfinale am Mittwoch um 21.00 Uhr in Atlanta auf England. Es ist das sechste WM-Duell beider Mannschaften und das erste, bei dem ein Finaleinzug auf dem Spiel steht.






