ATP plant drastische Kürzungen im Doppel: Weniger Startplätze und zehn Prozent weniger Preisgeld ab 2028
Dieses Thema Freunden empfehlen

ATP plant drastische Kürzungen im Doppel-Bereich ab 2028

Der Tennisverband ATP plant ab 2028 weitreichende Änderungen im Doppelwettbewerb. Die Pläne sehen eine deutliche Verkleinerung der Teilnehmerfelder sowie eine Verschiebung der Preisgeldverteilung zuungunsten des Doppels vor.

Konkret sollen bei Masters-1000-Turnieren künftig nur noch 16 statt bisher 32 Teams antreten dürfen. Bei 500er- und 250er-Turnieren ist eine Reduzierung auf jeweils acht Teams vorgesehen. Darüber hinaus soll der Preisgeld-Split zwischen Einzel und Doppel von derzeit 80:20 auf 90:10 verschoben werden. Für Challenger-Turniere ist zudem ein bevorzugter Zugang für Einzelspieler geplant.

Kritik aus dem Doppel-Lager

Harri Heliövaara, derzeit Weltranglistenerster im Doppel, äußerte sich ablehnend gegenüber den Plänen. Der finnische Tennisspieler bezeichnete die Vorhaben als einen „falschen Weg“ und sprach von einer „sehr geldgetriebenen Welt“.

Mehrere Tennisspieler veröffentlichten zudem ein gemeinsames Statement auf ihren sozialen Kanälen. Darin wird zu einem konstruktiven Dialog aufgerufen. Das Statement hält fest: „Doppel ist keine Faschings-Nebenshow.“ Die Pläne werden darin als Versuch beschrieben, „das Doppel als legitimen Beruf zu beenden – verkleidet als eine Einsparungsmaßnahme.“

Ob die ATP-Pläne bereits offiziell beschlossen sind oder noch zur Diskussion stehen, ist derzeit nicht bestätigt.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.