Austria Wien Frauen gewinnen Qualifikationsturnier und stehen im Champions-League-Play-off

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Die Frauen des FK Austria Wien haben das Finalturnier der Champions-League-Qualifikation in Radenci gewonnen und stehen damit im Play-off der UEFA Women’s Champions League. Im slowenischen Radenci setzten sich die Wienerinnen am Samstag mit 5:0 (2:0) gegen den rumänischen Vertreter Farul Constanta durch und sicherten sich damit den Turniersieg.

Deutlicher Finalsieg gegen Farul Constanta

Das Team von Trainer Stefan Kenesei zeigte sich gegen Farul Constanta von Beginn an treffsicher. Verena Hanshaw brachte die Austria bereits in der zweiten Minute in Führung. Nach Vorarbeit von Yvonne Weilharter erhöhte Modesta Uka auf 2:0. In der zweiten Halbzeit baute die Austria ihren Vorsprung weiter aus: Uka verwandelte in der 61. Minute einen Elfmeter zum 3:0, ehe Elisa Pfattner in der 66. Minute das 4:0 erzielte. Den Schlusspunkt setzte Yvonne Weilharter in der 75. Minute mit dem 5:0-Endstand.

Bereits am Mittwoch zuvor hatte sich die Austria im Halbfinale des Turniers gegen den kroatischen Meister Hajduk Split mit 3:2 (3:1) durchgesetzt. Die Wienerinnen, die in der abgelaufenen Saison das österreichische Double aus Meistertitel und Cupsieg geholt hatten, zogen damit ins Finale gegen Farul Constanta ein.

Durch den Turniersieg in Radenci qualifizierte sich die Austria für das Play-off der UEFA Women’s Champions League. Wer der Gegner in dieser Runde sein wird, entscheidet sich bei der Auslosung am Dienstag in Nyon. Farul Constanta bleibt trotz der Finalniederlage im europäischen Wettbewerb aktiv und setzt die Qualifikation für den Europacup an anderer Stelle fort.

Aufbau der Champions-League-Qualifikation im Frauenfußball

Die UEFA Women’s Champions League wird für Vereine, die sich nicht direkt für die Gruppenphase qualifizieren, über mehrstufige Qualifikationsrunden vergeben. Dabei treten mehrere Mannschaften in kompakten Turnierformaten mit Halbfinali und einem Finale gegeneinander an, wie es auch in Radenci der Fall war. Der Sieger eines solchen Turniers erreicht die nächste Runde des Bewerbs, während die übrigen Teilnehmer je nach Reglement in andere europäische Wettbewerbe wechseln können.

An das Vierer- oder Rundenturnier schließt sich üblicherweise eine Play-off-Phase an, in der die verbliebenen Mannschaften im Duell über Hin- und Rückspiel um den Einzug in die Gruppen- beziehungsweise Ligaphase des Wettbewerbs kämpfen. Die Auslosung der Play-off-Paarungen erfolgt zentral durch die UEFA am Sitz des Verbands in Nyon. Für österreichische Vereine gilt die Teilnahme an einer solchen Play-off-Runde traditionell als bedeutender Schritt, da ein Weiterkommen mit einem Platz im internationalen Hauptbewerb verbunden ist.