Austria Wien kämpft in Braga um Conference-League-Gruppenphase

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Austria Wien bestreitet am Donnerstag das Hinspiel des Conference-League-Play-offs gegen Sporting Braga. Die Partie beginnt um 21.00 Uhr im Stadion von Braga und wird live auf ORF ON mit Einstiegen in ORF1 übertragen. Für die Wiener geht es um den Einzug in die Gruppenphase des europäischen Fußball-Wettbewerbs.

Ausgangslage vor dem Duell in Braga

Austria Wien wird von Trainer Stephan Helm betreut. Braga belegte in der abgelaufenen Saison der portugiesischen Liga den vierten Platz, Meister wurde Porto. International zeigte der Club sein Potenzial mit dem Einzug ins Semifinale der Europa League. Auf dem Weg dorthin setzte sich Braga gegen Zeleznicar Pancevo mit 1:0 und 4:0 durch und schaltete Dinamo Minsk nach den Ergebnissen 1:0 und 0:0 aus.

Seit dieser Saison steht Carlos Vicens an der Seitenlinie von Braga. Er arbeitete bis 2025 als Assistenzcoach von Pep Guardiola bei Manchester City. Im Kader der Portugiesen finden sich mit Angreifer Pau Victor, der bereits für den FC Barcelona spielte und 24 Jahre alt ist, sowie mit Mittelfeldspieler Joao Moutinho zwei erfahrene Namen. Moutinho ist 39 Jahre alt und absolvierte 146 Länderspiele für Portugal.

Personell hat sich bei Braga im Sommer einiges verändert. Der Verein erhielt mehr als 60 Millionen Euro für die Transfers von Lukas Hornicek und Rodrigo Zalazar. Florian Grillitsch löste seinen Vertrag bei Braga per Option auf und unterschrieb anschließend bei Frosinone in Italien.

Austria Wien hat sich auf das Play-off konzentriert und das Ligaspiel gegen die WSG Tirol verschoben. Am Wochenende ist der Club spielfrei. Personell muss Trainer Helm auf Philipp Wiesinger verzichten, der dem Team nicht zur Verfügung steht. Langzeitverletzt fehlen zudem Manprit Sarkaria und Noah Botic.

Auch bei Braga gab es zuletzt Anpassungen im Spielplan. Die Portugiesen waren am vergangenen Wochenende spielfrei, die Ligapartie gegen Gil Vicente wurde verschoben. Grund dafür waren Magen-Darm-Infektionen, an denen zahlreiche Spieler des Kaders erkrankten. Verteidiger Vitor Carvalho berichtete von entsprechenden Ausfällen im Team. Einige symptomfreie Spieler stiegen zu Wochenbeginn wieder ins Training ein. Trainer Vicens gab an, dass es seit Dienstag keine neuen Krankheitsfälle mehr gegeben habe. Braga plant zudem, vor dem Rückspiel in Wien am 27. August eine Pause einzulegen. Dieses Rückspiel findet um 20.30 Uhr statt.

Play-off-Runde als letzte Hürde vor der Gruppenphase

Die Play-off-Runde bildet in der UEFA Conference League die letzte Ausscheidungsstufe vor der Gruppenphase. Grundsätzlich werden diese Duelle im Hin- und Rückspiel-Modus ausgetragen, wobei am Ende die Gesamtbilanz beider Partien über den Aufstieg entscheidet. Für Vereine aus kleineren Ligen wie Österreich bietet ein Erreichen der Gruppenphase nicht nur sportliches Prestige, sondern auch eine wichtige finanzielle Grundlage durch Antritts- und Erfolgsprämien der UEFA.

Portugiesische Clubs gehören im europäischen Fußball traditionell zu den Vereinen, die auf eine ausgeprägte Ausbildungs- und Transferstrategie setzen. Spieler werden häufig entwickelt und nach wenigen Jahren mit deutlichem Gewinn an Top-Ligen in England, Spanien oder Italien weiterverkauft. Neben Braga zählen dabei insbesondere Sporting Lissabon, Benfica Lissabon und der Meister Porto zu den prägenden Kräften der Liga. Diese Vereine liefern sich regelmäßig enge Duelle um die nationale Meisterschaft und prägen zugleich das Bild portugiesischer Teams im internationalen Wettbewerb.

Krankheitsfälle innerhalb eines Kaders unmittelbar vor wichtigen internationalen Spielen stellen Trainerstäbe grundsätzlich vor besondere Herausforderungen. Neben der individuellen Fitness einzelner Spieler spielt dabei auch die Frage eine Rolle, wie schnell sich eine Mannschaft nach einer krankheitsbedingten Trainingspause wieder auf ein hohes läuferisches und taktisches Niveau bringen lässt. Vereine reagieren in solchen Situationen häufig mit angepassten Belastungssteuerungen und einer Verschiebung von Trainingseinheiten, um die Substanz des Kaders für die entscheidenden Wettbewerbsspiele zu erhalten.