Austria Wien kassiert Heimniederlage gegen WSG Tirol und rutscht auf Tabellenplatz zwölf

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Austria Wien hat im Nachtragsspiel der vierten Runde der österreichischen Bundesliga eine weitere Niederlage kassiert. Am Mittwoch verlor die Mannschaft von Trainer Stephan Helm vor 11.151 Zuschauern in der Generali Arena mit 0:1 (0:0) gegen WSG Tirol. Das entscheidende Tor erzielte Drew Murray in der 66. Minute.

Spätes Tor entscheidet enge Partie

Die erste Halbzeit blieb torlos, brachte aber bereits einige Möglichkeiten auf beiden Seiten. In der 25. Minute traf Marc Strieding nach einem Eckball für WSG Tirol nur die Stange. Elf Minuten später musste Austrias Torhüter Samuel Sahin-Radlinger nach einem eigenen Fehlpass reagieren und entschärfte einen abgefälschten Schuss von Nikolai Baden Frederiksen. Kurz vor der Pause, in der 38. Minute, scheiterte auf der Gegenseite Reinhold Ranftl aus guter Position innerhalb des Strafraums an WSG-Torhüter Salko Hamzic.

Die Entscheidung fiel in der 66. Minute: Nach einem Eckball von Baden Frederiksen köpfte Marco Boras aufs Tor, Johannes Handl blockte den Ball noch mit dem Körper vor der Linie. Den Nachschuss aus kurzer Distanz und spitzem Winkel verwertete Drew Murray zum 1:0 für WSG Tirol. Für den 20 Jahre alten Amerikaner aus Kalifornien war es das erste Tor im Wattener Dress. In der Nachspielzeit, in der 92. Minute, versuchte Sahin-Radlinger noch einen Ausgleichstreffer bei einem Vorstoß in den gegnerischen Strafraum, verfehlte den Ball dabei aber knapp. Schiedsrichter der Partie war Lechner.

Personelle Umstellungen bei der Austria

Trainer Stephan Helm hatte die Startformation im Vergleich zum 1:4 drei Tage zuvor bei Red Bull Salzburg an sechs Positionen verändert. In der Startelf verblieben Torhüter Sahin-Radlinger, Aleksandar Dragovic, Ranftl, Vasilije Markovic und Johannes Eggestein. Zu den personellen Veränderungen zählte auch die Rückkehr von Matthäus Taferner, der zu Wochenbeginn wieder unter Vertrag genommen worden war und ab der 59. Minute zum Einsatz kam.

Für Austria Wien war es bereits die vierte Saisonniederlage. Nach dem Abpfiff wurde die Mannschaft von den eigenen Anhängern mit Schmährufen verabschiedet. In der Tabelle liegt der Verein nun auf dem letzten Platz, punktegleich mit dem SCR Altach. Der bislang einzige Saisonsieg gelang Mitte August mit einem 2:0 in Hartberg.

WSG Tirol beendet lange Durststrecke gegen die Austria

Für WSG Tirol war der Sieg in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert. Zuvor hatte die Mannschaft acht Spiele in Folge nicht gegen Austria Wien gewonnen, in den vergangenen vier Auftritten blieben die Wattener zudem jeweils ohne eigenen Torerfolg. Der Erfolg in der Generali Arena war insgesamt erst der zweite Sieg der WSG in den jüngsten 17 Ligaduellen mit Austria Wien.

WSG Tirol war mit Rückenwind in die Partie gegangen: Am Samstag zuvor hatte die Mannschaft mit 4:0 in Lustenau gewonnen. Mit dem zweiten Saisonsieg schob sich der Verein nun auf den fünften Tabellenrang vor.

Turbulente Tage für Austria Wien

Innerhalb weniger Tage musste Austria Wien zwei empfindliche Niederlagen hinnehmen. Nach dem 1:4 bei Meister Red Bull Salzburg folgte nun die Heimniederlage gegen WSG Tirol. Grundsätzlich gilt eine derart kurze Abfolge intensiver Pflichtspiele im österreichischen Ligabetrieb als besondere Belastung für Kader und Trainerteam, da personelle Wechsel und Belastungssteuerung innerhalb weniger Tage abgestimmt werden müssen. Wechsel in der Startformation, wie sie Trainer Stephan Helm für das Spiel gegen WSG Tirol vornahm, sind in solchen englischen Wochen ein gängiges Mittel, um frische Kräfte einzusetzen und einzelne Spieler zu schonen.

Tabellarisch bleibt die Ausgangslage für Austria Wien nach dem Nachtragsspiel angespannt. Mit dem letzten Platz, punktegleich mit dem SCR Altach, steht der Verein früh in der Saison unter Druck, während WSG Tirol mit dem zweiten Saisonsieg im Tabellenmittelfeld Fuß gefasst hat.