Carapaz gewinnt Bergetappe zur Alpe d’Huez, Pogacar bleibt vor Schlusstag in Führung
Richard Carapaz vom EF-Education-Team hat die 20. Etappe der 113. Tour de France gewonnen. Der Ecuadorianer setzte sich am Samstag auf der 170,9 Kilometer langen Strecke von Le Bourg d’Oisans nach Alpe d’Huez durch und feierte damit seinen ersten Etappensieg bei dieser Tour-Ausgabe.
Die Etappe führte über drei Bergwertungen der höchsten Kategorie, darunter den Col du Galibier, und umfasste insgesamt 5.600 Höhenmeter. Carapaz benötigte für die Strecke 4:59:39 Stunden.
Kuss stürzt zweimal, Evenepoel und Pogacar folgen
Remco Evenepoel vom Team Red Bull belegte den zweiten Platz mit einem Rückstand von 0:26 Minuten. Sepp Kuss von Visma kam nach zwei Stürzen kurz vor dem Ziel als Dritter ins Ziel, 0:31 Minuten hinter Carapaz. Sowohl Carapaz als auch Evenepoel zogen nach Kuss‘ zweitem Sturz an ihm vorbei. Tadej Pogacar wurde Tagesvierter mit 1:05 Minuten Rückstand, Isaac del Toro erreichte den fünften Platz. Im Ziel umarmte Pogacar del Toro.
Mit dem Etappensieg steht Carapaz zugleich als Gewinner des Bergtrikots fest.
Pogacar weiter in Führung, Schlussetappe wird verkürzt
In der Gesamtwertung führt Tadej Pogacar nach 20 von 21 Etappen mit 6:26 Minuten Vorsprung auf Remco Evenepoel. Isaac del Toro liegt mit 9:42 Minuten Rückstand auf dem dritten Gesamtrang.
Die Schlussetappe am Sonntag wird wegen schwerer Waldbrände im Südwesten Frankreichs verkürzt. Statt der ursprünglich geplanten 133 Kilometer werden die Fahrer nur noch 89 Kilometer zurücklegen. Die Etappe findet komplett in Paris statt, der Start erfolgt in der Stadt selbst statt im Vorort Thoiry. Zusätzlich werden zwei weitere Runden um die Champs-Élysées in die Strecke eingebaut.





