Eishockey-WM 2027: Österreich startet in Mannheim gegen Deutschland

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Der Internationale Eishockeyverband (IIHF) hat am Montag in Düsseldorf den Spielplan für die Eishockey-WM 2027 veröffentlicht. Das Turnier findet vom 14. bis 30. Mai 2027 in Deutschland statt. Österreichs Herren-Nationalmannschaft bestreitet sämtliche Partien der Gruppe A in Mannheim und startet am 15. Mai mit dem Auftaktspiel gegen Gastgeber Deutschland in das Turnier.

Österreichs Gruppenspiele im Detail

Österreich eröffnet die WM am Samstag, dem 15. Mai, um 20.20 Uhr gegen Deutschland. Teamchef Roger Bader führt die Mannschaft durch das Turnier. Zwei Tage später, am 17. Mai, trifft das österreichische Team um 20.20 Uhr auf Weltmeister Finnland. Am 18. Mai folgt um 16.20 Uhr die Partie gegen Aufsteiger Ukraine.

Am 20. Mai steht um 16.20 Uhr das Spiel gegen Schweden an. Gegen Slowenien tritt Österreich am 22. Mai um 12.20 Uhr an, ehe am 23. Mai um 16.20 Uhr die Schweiz Gegner ist. Das letzte Gruppenspiel bestreitet Österreich am 25. Mai um 16.20 Uhr gegen Lettland. Alle diese Partien finden in Mannheim statt.

Zur Gruppe A zählen neben Österreich die Teams Deutschland, Schweiz, Finnland, Schweden, Lettland, Slowenien und Ukraine. Die Gruppe B wird in Düsseldorf ausgetragen und umfasst Kanada, USA, Tschechien, Slowakei, Norwegen, Dänemark, Kasachstan und Ungarn.

Eröffnungsspiel im Stadion von Schalke

Das Eröffnungsspiel der WM 2027 findet am 13. Mai um 20.20 Uhr in Gelsenkirchen statt. Im Stadion von Schalke treffen Deutschland und die Schweiz aufeinander. Bereits bei der WM 2010 war dort ein Auftaktspiel ausgetragen worden: Damals setzte sich Deutschland gegen die USA mit 2:1 nach Verlängerung durch. Die Partie verfolgten 77.803 Zuschauer, was seinerzeit einen Weltrekord für ein Eishockeyspiel bedeutete. Für die Austragung 2027 wird der Innenraum neben der Eisfläche nicht für Zuschauer zugänglich sein.

Austragungsorte mit unterschiedlicher Tradition

Großveranstaltungen im Eishockey werden regelmäßig auf mehrere Spielorte verteilt, um verschiedenen Regionen die Teilnahme an einem Turnier zu ermöglichen. Üblicherweise richten sich Gruppeneinteilungen und Spielorte auch nach der Kapazität der jeweiligen Hallen sowie nach organisatorischen und logistischen Gesichtspunkten. Mannheim und Düsseldorf zählen im deutschen Eishockey zu etablierten Standorten mit langjähriger Erfahrung in der Ausrichtung internationaler Wettbewerbe.

Das Format mit einem Eröffnungsspiel in einem Fußballstadion knüpft an eine Praxis an, die im internationalen Eishockey in den vergangenen Jahren wiederholt angewendet wurde. Dabei wird eine provisorische Eisfläche in ein Stadion eingebaut, das üblicherweise für andere Sportarten genutzt wird. Solche Konzepte ermöglichen deutlich höhere Zuschauerzahlen als klassische Eishockey-Arenen, bringen aber auch besondere technische und organisatorische Anforderungen mit sich, etwa bei der Kühlung des Eises und der Absicherung des Innenraums.