England scheitert im WM-Halbfinale an Argentinien – Heftige Kritik an Tuchels defensiver Taktik

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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England scheitert im WM-Halbfinale gegen Argentinien – Kritik an Tuchels Taktik

Die englische Fußballnationalmannschaft ist bei der FIFA WM 2026 im Halbfinale ausgeschieden. In Atlanta unterlag England Argentinien mit 1:2 und verpasste damit den Einzug ins Finale. Es war die erste Pflichtspielniederlage von Nationaltrainer Thomas Tuchel als englischer Teamchef.

Das Spiel vor 68.200 Zuschauern schien lange Zeit zugunsten Englands zu verlaufen. Anthony Gordon brachte die Mannschaft in der 55. Minute in Führung. Enzo Fernandez glich für Argentinien in der 85. Minute aus, Lautaro Martinez erzielte in der 92. Minute den Siegtreffer. Beide argentinischen Tore bereitete Lionel Messi vor.

Tuchel erklärt taktische Umstellung

Nach dem Führungstor wechselte Tuchel drei Verteidiger ein – Dan Burn, Nico O’Reilly und Ezri Konsa – und stellte auf eine Fünferkette um. Der 52-jährige Trainer begründete die Entscheidung damit, in der Luft stärker sein und zu viele Flanken kassiert haben zu wollen.

Ehemalige englische Nationalspieler, darunter Wayne Rooney, Gary Lineker, Michael Owen, Chris Sutton und Micah Richards, kritisierten diese taktische Entscheidung öffentlich. Chris Sutton bezeichnete sie als „Coaching-Katastrophe“. FA-Geschäftsführer Mark Bullingham dankte dem Team, den Trainern und dem Staff für ihre Leistung.

Weiterer Turnierverlauf

England trifft am Samstag um 23.00 Uhr in Miami im Spiel um Platz drei auf Frankreich. Das WM-Finale bestreiten Argentinien und Spanien am Sonntag um 21.00 Uhr in East Rutherford bei New York.

England wartet seit 1966, dem bisher einzigen WM-Titel der Nationalmannschaft, seit 60 Jahren auf einen erneuten Titelgewinn. Tuchel war Anfang 2025 als Teamchef verpflichtet worden und verlängerte seinen Vertrag im Februar vorzeitig bis einschließlich der EM-Endrunde 2028, die in England, Schottland, Irland und Wales stattfindet.