Die Vorarlberger Skispringerin Eva Pinkelnig steht knapp vor ihrem Comeback. Die 38-Jährige aus Dornbirn hatte vor rund zehn Monaten bei einem Sturz auf der Schanze in Predazzo eine schwere Knieverletzung erlitten und musste deshalb die Olympiasaison auslassen.
Rückkehr nach langer Verletzungspause
Der Sturz in Predazzo hatte für Eva Pinkelnig weitreichende Folgen. Die schwere Knieverletzung zwang sie zu einer langen Pause, in der ihr die Teilnahme an der Olympiasaison verwehrt blieb. Rund zehn Monate nach dem Unfall rückt nun ihr Comeback näher.
In der Vorbereitung auf ihre Rückkehr absolvierte Pinkelnig Trainingsstunden im Kraftraum, auf der Laufbahn und auf ihrem Hausberg, dem Karren. Im Winter stand für sie zudem Training auf Skiern auf dem Programm. Ergänzt wurde die Vorbereitung durch Flüge im Windkanal, mit denen Skispringerinnen und Skispringer üblicherweise ihre Flugposition und ihr Gefühl für die Luftlage trainieren.
Als Ziele für ihr Comeback nennt Pinkelnig die Rückkehr in den Weltcup, die Teilnahme an der Vierschanzentournee sowie das Überspringen der 200-Meter-Marke. Diese besondere Weite will sie auf der Schanze in Planica erreichen, die für derartige Flugweiten ausgelegt ist.
Belastung für das Knie beim Skispringen
Skisprung stellt für die Kniegelenke eine hohe Belastung dar. Beim Absprung, der Flugphase und insbesondere bei der Landung im Telemark müssen Athletinnen und Athleten hohe Kräfte abfangen. Nach schweren Knieverletzungen ist deshalb üblicherweise ein langwieriger Aufbauprozess notwendig, der Kraft-, Lauf- und Sprungtraining ebenso umfasst wie eine schrittweise Rückkehr zu Sprüngen auf der Schanze.
Windkanaltraining wird in diesem Zusammenhang häufig genutzt, um die technische Flugposition ohne die zusätzliche Belastung realer Sprünge zu verbessern oder wiederherzustellen. Auf diese Weise können Bewegungsabläufe kontrolliert und in Ruhe trainiert werden, bevor die Athletinnen und Athleten wieder vollständige Sprünge von der Schanze absolvieren.
Die Marke von 200 Metern gilt im Skispringen als besondere Weite, die nur auf speziell dafür ausgelegten Flugschanzen wie in Planica erreicht werden kann. Solche Schanzen ermöglichen aufgrund ihrer Bauweise deutlich größere Sprungweiten als klassische Großschanzen und stellen daher für viele Athletinnen und Athleten ein besonderes sportliches Ziel dar.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.






