Fiorentina entlässt Fabio Grosso nach drei Spielen ohne Punkt

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Fabio Grosso ist als Trainer von AC Fiorentina entlassen worden. Der 48-Jährige musste seinen Posten räumen, nachdem der italienische Traditionsverein am Samstag zu Hause gegen Torino mit 1:2 verloren hatte. Fiorentina stand damit nach drei Runden der laufenden Meisterschaft ohne einen einzigen Punkt da.

Sieglose Serie zum Saisonstart

Grosso hatte die Mannschaft Anfang Juni 2026 übernommen und bei Fiorentina einen Vertrag über zwei Jahre unterschrieben. Der Verein hatte den Trainer von Sassuolo verpflichtet. Nach drei Meisterschaftsrunden ohne Punktgewinn und der Niederlage gegen Torino wurde die Zusammenarbeit nun beendet.

Im Pokalwettbewerb konnte Fiorentina unter Grosso einen Erfolg verbuchen: Gegen den Zweitligisten Benevento Calcio setzte sich die Mannschaft durch. Dieser Sieg reichte jedoch nicht aus, um Grosso im Amt zu halten, nachdem die Ergebnisse im Ligabetrieb ausblieben.

Kurze Engagements bei internationalen Stationen

Die Trennung von Fiorentina reiht sich in eine Reihe kurzer Trainerstationen Grossos außerhalb Italiens ein. Ab August 2020 war er beim FC Sion in der Schweiz tätig, dieses Engagement dauerte sieben Monate. Im Jahr 2023 übernahm Grosso Olympique Lyon in Frankreich, wo nach drei Monaten und sieben Spielen bereits wieder Schluss war.

Vom Verteidiger zum Weltmeister

Grosso war als Spieler Verteidiger und gehörte 2006 zur italienischen Nationalmannschaft, die den WM-Titel gewann. Im WM-Finale gegen Frankreich verwandelte er den entscheidenden Elfmeter im Elfmeterschießen und sicherte Italien damit den Weltmeistertitel.

Trainerwechsel im italienischen Profifußball

Grundsätzlich gehören Trainerentlassungen zu Beginn einer Saison zu den wiederkehrenden Vorgängen im professionellen Fußball, insbesondere wenn Vereine mit hohen sportlichen Ansprüchen in den ersten Ligaspielen keine Punkte holen. Vereine wie Fiorentina, die traditionell um vordere Tabellenplätze und internationale Wettbewerbe mitspielen, stehen bei ausbleibenden Erfolgen häufig unter besonderem öffentlichen Druck. In solchen Situationen entscheiden sich Vereinsführungen häufig für einen kurzfristigen Trainerwechsel, um sportliche Impulse zu setzen, bevor sich eine schwache Ausgangslage in der Tabelle verfestigt.

Bei vergleichbaren Entlassungen im italienischen Profifußball spielt neben der reinen Punkteausbeute häufig auch der Gesamteindruck des Mannschaftsauftritts eine Rolle. Die Vereinsverantwortlichen bewerten dabei üblicherweise nicht nur Ergebnisse, sondern auch spielerische Entwicklung und den Umgang mit einzelnen Rückschlägen innerhalb einer noch jungen Saison. Erfolge in Pokalwettbewerben werden bei solchen Bewertungen meist nachrangig behandelt, wenn die Ligaergebnisse deutlich hinter den Erwartungen zurückbleiben.

Ehemalige Nationalspieler mit großen sportlichen Erfolgen wechseln nach dem Ende ihrer aktiven Karriere häufig in den Trainerberuf. Der Übergang vom Profifußballer zum Cheftrainer bringt dabei grundsätzlich neue Anforderungen mit sich, etwa im Bereich der Mannschaftsführung, der taktischen Ausarbeitung und des Umgangs mit medialem Druck bei renommierten Vereinen. Kurzfristige Verpflichtungen und ebenso kurzfristige Trennungen gehören in diesem Berufsfeld branchenüblich zu den Karriereverläufen vieler Trainer, unabhängig von ihrer sportlichen Vergangenheit als Spieler.