Herbe Niederlagen für Polster und Wiegele in der Europa League

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Zwei österreichische Torhüter haben am Donnerstag in der Europa League deutliche Niederlagen hinnehmen müssen. Nikolas Polster kassierte mit NEC Nijmegen ein 0:5 gegen Juventus Turin, Florian Wiegele verlor mit Viktoria Pilsen 0:3 gegen Union Saint-Gilloise.

Deutliche Pleite für Polster gegen Juventus

Nikolas Polster stand im Tor von NEC Nijmegen, als sein Team gegen Juventus Turin antrat. Der 24-Jährige, der im Sommer in die Niederlande gewechselt war, geriet bereits früh in Schwierigkeiten. In der neunten Minute verschätzte er sich, Nicolas Gonzalez nutzte die Gelegenheit zum 1:0 für die Turiner. Kurz darauf erhöhte Kerim Alajbegovic, der zuvor für Salzburg gespielt hatte, auf 2:0. Bei diesem Treffer war Polster nach den vorliegenden Angaben machtlos. Den Endstand von 5:0 stellte Randal Kolo Muani her. Für NEC Nijmegen bedeutete die Partie eine klare Niederlage zum Auftakt in der laufenden Europa-League-Phase.

Wiegele zeigt starke erste Hälfte, Pilsen verliert dennoch

Auch Florian Wiegele blieb mit Viktoria Pilsen ohne Punkte. Der 2,05 Meter große Torhüter zeigte vor allem in der ersten Halbzeit mehrfach sein Können, konnte eine Niederlage gegen Union Saint-Gilloise letztlich aber nicht verhindern. Am Ende musste er drei Gegentreffer hinnehmen, die Partie endete 0:3 für die belgische Mannschaft. Bei Union Saint-Gilloise fehlte Raul Florucz gesperrt. Er hatte im Rückspiel der Champions-League-Qualifikation gegen FK Bodö/Glimt nach dem Schlusspfiff die Rote Karte gesehen und war deshalb für die Partie gegen Pilsen nicht spielberechtigt.

Format und Ablauf der Europa-League-Phase

Die Europa League wird seit einigen Jahren nicht mehr in klassischen Gruppen, sondern in einer sogenannten Ligaphase ausgetragen. Dabei treten alle teilnehmenden Vereine in mehreren Spielrunden gegen unterschiedliche Gegner an, ohne dass feste Gruppen gebildet werden. Die Ergebnisse dieser Partien fließen in eine gemeinsame Tabelle ein, aus der sich am Ende die Teilnehmer für die anschließende K.-o.-Phase ergeben. Für Vereine wie NEC Nijmegen oder Viktoria Pilsen, die im europäischen Vergleich häufig als Außenseiter gelten, bietet dieses Format grundsätzlich mehr Spiele und damit auch mehr Gelegenheiten, Punkte zu sammeln, bringt zugleich aber auch Begegnungen mit international etablierten Klubs wie Juventus Turin mit sich.

Torhüter aus kleineren Ligen stehen in solchen Partien häufig besonders im Fokus, da sie im Vergleich zu ihren Gegenspielern oft deutlich mehr Torschüsse und Gefahrenmomente abwehren müssen. Einzelne starke Szenen, wie sie im ersten Durchgang von Wiegele gezeigt wurden, können dabei den Ausgang einer Partie zwar nicht zwingend verändern, sind für die individuelle Bewertung eines Spielers aber dennoch von Bedeutung. Rote Karten nach Schlusspfiff, wie sie im Fall von Florucz zum Tragen kamen, sind im europäischen Fußball kein alltägliches, aber auch kein völlig ungewöhnliches Element und ziehen üblicherweise eine Sperre für die nächste Pflichtspielbegegnung nach sich.