Wimbledon: Erstmals zwei Tschechinnen in einem Grand-Slam-Finale
Karolina Muchova und Linda Noskova stehen im Damen-Finale der Wimbledon Championships. Es ist das erste Mal in der Geschichte der Grand Slams, dass zwei Tschechinnen in einem Endspiel aufeinandertreffen.
Die Siegerin des Finales erhält ein Preisgeld von rund 4,2 Millionen Euro. Das Gesamtpreisgeld des Turniers beträgt 74,4 Millionen Euro.
Muchova setzt sich im Tiebreak durch
Die 29-jährige Muchova, an Position zehn gesetzt, bezwang im Halbfinale die zweimalige Grand-Slam-Siegerin Coco Gauff (USA, Nr. 7) mit 6:2, 1:6, 7:6 (12/10). Die Partie dauerte 2 Stunden und 35 Minuten. Gauff hatte im Match-Tiebreak bei Stand 9:8 einen Matchball, verschlug jedoch eine Vorhand. Muchova verwandelte schließlich ihren zweiten Matchball. Für die Tschechin ist es das zweite Grand-Slam-Finale ihrer Karriere – 2023 stand sie im Endspiel der French Open, unterlag dort aber Iga Swiatek.
Noskova überzeugend gegen Kostjuk
Die 21-jährige Noskova, als Nummer neun gesetzt, setzte sich im zweiten Halbfinale klar gegen Marta Kostjuk (Ukraine, Nr. 12) durch. Sie gewann mit 6:4, 6:4 in 1 Stunde und 21 Minuten. Für Noskova ist es das erste Grand-Slam-Finale ihrer Karriere.
Der Weg ins Finale
Im Viertelfinale hatte Muchova Naomi Osaka (Japan, Nr. 14) mit 7:6 (7/4), 6:4 besiegt. Noskova setzte sich in der Runde der letzten acht gegen Elise Mertens (Belgien, Nr. 25) mit 6:3, 7:5 durch. Gauff hatte zuvor Jessica Pegula (USA, Nr. 4) mit 4:6, 6:3, 6:3 eliminiert, Kostjuk bezwang Jasmine Paolini (Italien, Nr. 13) mit 6:3, 6:2. Die Temperaturen lagen während der Halbfinals bei mehr als 30 Grad Celsius.








