Höll jagt fünften WM-Titel im Downhill bei Weltmeisterschaft in Val di Sole

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Bei der Mountainbike-Weltmeisterschaft in Val di Sole im Trentino steht am Samstag ab 13.20 Uhr der Downhill-Bewerb der Frauen an. Zu den Favoritinnen zählt die 24-jährige Salzburgerin Valentina Höll, die am vergangenen Wochenende in Les Gets ihren fünften Gesamtweltcup gewann. Höll hat in ihrer Karriere bereits vier WM-Goldmedaillen im Downhill geholt. Im Anschluss an den Frauen-Bewerb tritt in Val di Sole auch das Männerfeld an, in dem der steirische Ex-Vizeweltmeister Andreas Kolb am Start ist, der in Les Gets den zweiten Platz belegte.

Höll trifft in Val di Sole auf bekannte Konkurrenz

Die WM-Strecke in Val di Sole trägt den Namen „Black Snake“. Auf genau diesem Kurs unterlag Höll im Jahr 2021 bei einer Weltmeisterschaft der Französin Myriam Nicole. Nicole gehört damit erneut zum Favoritenkreis für den Titelkampf am Samstag. Auch die Britin Rachel Atherton, die insgesamt fünf WM-Titel im Downhill gewonnen hat, sowie die neunfache Weltmeisterin Anne-Caroline Chausson zählen zu den historisch erfolgreichsten Fahrerinnen der Disziplin und werden in diesem Zusammenhang genannt.

Höll reist mit dem frisch gesicherten Gesamtweltcup-Erfolg aus Les Gets nach Val di Sole. Der Weltcupsieg markiert für die Salzburgerin bereits den fünften Gewinn dieser Saisonwertung. Auf der „Black Snake“ soll nun die Entscheidung über den WM-Titel im Downhill der Frauen fallen, ehe im direkten Anschluss die Männer auf derselben Strecke an den Start gehen. Andreas Kolb, der in der vergangenen Woche in Les Gets Zweiter wurde, gehört zu den österreichischen Hoffnungsträgern im Männerfeld.

Downhill als eigene Disziplin im Mountainbike-Sport

Downhill gilt als eine der anspruchsvollsten Disziplinen im Mountainbike-Rennsport. Anders als beim Cross-Country-Rennen, bei dem Ausdauer über eine längere Streckenführung entscheidet, kommt es beim Downhill auf möglichst kurze Zeiten auf einer steilen, technisch anspruchsvollen Abfahrtsstrecke an. Die Fahrerinnen und Fahrer starten dabei einzeln im Zeitfahrmodus, sodass am Ende die schnellste Einzelzeit über den Titel entscheidet.

Die Strecken für Downhill-Weltmeisterschaften werden in der Regel so angelegt, dass sie Sprungelemente, Steilkurven und wechselnde Bodenbeschaffenheiten miteinander verbinden. Namen wie „Black Snake“ für den Kurs in Val di Sole sind in der Szene üblich und verweisen häufig auf markante Streckenabschnitte oder die Charakteristik des Geländes. Solche Strecken zählen im internationalen Downhill-Kalender oft zu den etablierten und wiederkehrenden Austragungsorten für Weltcup- und WM-Rennen.

Der Downhill-Weltcup, in dessen Gesamtwertung Höll zuletzt in Les Gets erneut erfolgreich war, bildet über die Saison hinweg eine eigene Serie von Einzelrennen an verschiedenen Standorten. Die Weltmeisterschaft selbst steht davon getrennt und wird bei einem gesonderten Event ausgetragen, bei dem unabhängig von der Weltcup-Wertung der Titel für die jeweilige Saison vergeben wird. Für Athletinnen und Athleten bedeutet das, dass eine starke Weltcup-Saison zwar Rückschlüsse auf die aktuelle Form erlaubt, der WM-Erfolg auf einer einzelnen, oft sehr spezifischen Strecke wie der „Black Snake“ davon aber unabhängig entschieden wird.