IOC streicht Nordische Kombination aus olympischem Programm – Zukunft der Sportart ungewiss
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IOC streicht Nordische Kombination aus olympischem Programm

Die Nordische Kombination verliert ihren olympischen Status. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat die Disziplin aus dem olympischen Programm gestrichen – erstmals bei den Winterspielen 2030 in Frankreich wird sie nicht mehr vertreten sein.

Heimische Athleten befinden sich derzeit beim Sommertraining in der Ramsau. Für sie bedeutet die Entscheidung eine veränderte Perspektive auf ihre Sportkarriere.

Reaktionen aus dem österreichischen Lager

Martin Fritz, der aus Murau stammt, äußert Sorge um junge Athleten, die durch die Entscheidung ihre sportliche Perspektive verloren haben. Franz-Josef Rehrl, Lokalmatador aus der Ramsau, gibt an, weitermachen und dafür kämpfen zu wollen, dass die Nordische Kombination wieder groß wird. Claudia Purker, Athletin im Damenlager der Nordischen Kombination, erklärt, dass niemand sagen könne, was die Entscheidung konkret bedeute, und dass es nicht gut aussehe.

Besonders für die Damen ist die Lage schwierig: Sie hatten jahrelang dafür gekämpft, überhaupt olympisch zu werden – nun entfällt dieser Status, bevor er realisiert werden konnte.

Nächste Saison vorerst gesichert

Für den kommenden Winter ist der Betrieb abgesichert: Der Weltcup-Kalender steht, und es wird eine Weltmeisterschaft in der Nordischen Kombination geben. Alois Stadlober, Obmann des Wintersportvereins Ramsau, benennt jedoch die Kosten für den Weltcup am Standort Ramsau als Herausforderung. Wie es über die nächste Saison hinaus weitergeht, ist derzeit offen.