IOC streicht Nordische Kombination nach 102 Jahren aus Olympia-Programm

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

Dieses Thema Freunden empfehlen

IOC streicht Nordische Kombination aus Olympia-Programm

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat entschieden, die Nordische Kombination aus dem Programm der Olympischen Winterspiele 2030 zu streichen. Die Disziplin war seit 1924 fester Bestandteil der Winterspiele.

Als Begründung nennt das IOC mangelndes Zuschauerinteresse sowie die geringe internationale Verbreitung der Sportart. In 102 Jahren gewannen lediglich fünf Nationen Medaillen in der Nordischen Kombination. Zudem war die Disziplin bis zuletzt die einzige im olympischen Winterprogramm ohne Frauenwettbewerbe.

Österreichische Athleten zuletzt erfolgreich

Der 24-jährige Tiroler Johannes Lamparter hatte bei den Winterspielen 2026 in Predazzo zweimal Silber im Einzel sowie Bronze im Team-Sprint gemeinsam mit Stefan Rettenegger gewonnen. Lamparter ist amtierender Gesamtweltcup-Sieger und zweifacher Weltmeister.

Die 22-jährige Steirerin Lisa Hirner nahm bei den vergangenen Winterspielen als Skispringerin teil. Florian Liegl, sportlicher Leiter für Skisprung und Nordische Kombination beim ÖSV, sowie Männer-Cheftrainer Christoph Bieler sind von der Entscheidung betroffen. Der Internationale Skiverband FIS hat bekräftigt, hinter der Nordischen Kombination zu stehen und die Sportart weiter unterstützen zu wollen.

Mögliche Rückkehr für 2034 offen

Das IOC stellt eine Rückkehr der Nordischen Kombination ins Olympiaprogramm für 2034 in Aussicht. ÖSV-Cheftrainer Bieler hält dies allerdings für sehr schwer erreichbar.