IOC streicht Nordische Kombination nach 102 Jahren aus olympischem Programm

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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IOC streicht Nordische Kombination aus dem olympischen Programm

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat am Dienstag, dem 7. Juli 2026, die Nordische Kombination aus dem olympischen Wettkampfprogramm gestrichen. Die Sportart wird damit bei den Winterspielen 2030 in Frankreich nicht mehr vertreten sein.

Die Nordische Kombination gehörte seit 1924 zum olympischen Programm – insgesamt 102 Jahre lang war sie fester Bestandteil der Winterspiele.

Österreich mit langer Erfolgsgeschichte

Für den Österreichischen Skiverband (ÖSV) hat die Entscheidung besonderes Gewicht. Österreichische Kombinierer gewannen bei Olympischen Winterspielen insgesamt 19 Medaillen, darunter dreimal Gold, viermal Silber und zwölfmal Bronze. Zu den erfolgreichen Athleten zählen Felix Gottwald und Stefan Rettenegger. Bei den Spielen 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo holte Johannes Lamparter zweimal Silber im Einzel; gemeinsam mit Stefan Rettenegger gewann er zudem Bronze im Team-Sprint.

ÖSV-Sportdirektor reagiert mit scharfer Kritik

ÖSV-Sportdirektor Mario Stecher bezeichnete die Entscheidung als „Hiobsbotschaft für den österreichischen Wintersport und ein schwerer Schlag für die Nordische Kombination“. Stecher betonte, kaum eine andere Disziplin stehe so sehr für Tradition und eine österreichische Erfolgsgeschichte. Er äußerte sich „zutiefst enttäuscht, dass die sichtbare Weiterentwicklung dieser Sportart nicht ausreichend berücksichtigt wurde“.