KAC schlägt Bordeaux in Overtime – Graz und Salzburg verlieren CHL-Auftakt

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Der KAC ist mit einem 2:1-Erfolg nach Verlängerung gegen den französischen Meister Bordeaux Boxers in die neue Saison der Champions Hockey League gestartet. Das Spiel fand am Donnerstag in der Heidi-Horten-Arena in Klagenfurt statt. Für Österreich verliefen die weiteren Auftaktpartien weniger erfolgreich: Die Moser Medical Graz 99ers unterlagen dem Schweizer Meister Fribourg-Gottéron mit 2:4, Red Bull Salzburg verlor gegen die Kölner Haie mit 2:5.

KAC dreht Rückstand in der Verlängerung

Bordeaux Boxers, die zum ersten Mal in der Champions Hockey League antreten, gingen durch Quentin Tomasino in der 13. Minute in Führung. Der KAC glich erst spät im Mitteldrittel aus: Verteidiger Thimo Nickl traf in der 33. Minute zum 1:1. Die Entscheidung fiel in der Verlängerung, als Nick Petersen in der zweiten Minute der Overtime im Powerplay das 2:1 für die Klagenfurter erzielte.

Graz verliert nach starkem Beginn

Die Grazer 99ers, amtierender österreichischer ICE-Champion und erst zum zweiten Mal Teilnehmer der Champions Hockey League, gerieten früh in Rückstand. Lucas Hedlund brachte Fribourg-Gottéron bereits in der vierten Minute mit 1:0 in Führung. Chris Collins glich für Graz 14 Sekunden vor der ersten Pause im Powerplay aus. Im Schlussdrittel drehte der Schweizer Meister die Partie: Yannick Rathgeb und Anthony Richard trafen im Abstand von einer Minute zum 3:1. Marcus Vela verkürzte in der 59. Minute in Überzahl auf 2:3, ehe Richard in der Schlussminute ins leere Grazer Tor traf und den 4:2-Endstand für Fribourg-Gottéron herstellte.

Kölner Haie setzen sich bei Salzburg durch

Bei Red Bull Salzburg, wo Alan Letang inzwischen als neuer Headcoach tätig ist, führten die Kölner Haie früh mit einem Doppelschlag. Patrick Russell traf in der 17. Minute in Überzahl, Marcel Noebels legte nur 29 Sekunden später ebenfalls im Powerplay nach. Peter Schneider verkürzte in der 24. Minute für Salzburg auf 1:2. Gregor MacLeod stellte in der 30. Minute den Zweitorevorsprung für Köln wieder her. Mario Huber brachte Salzburg in der 38. Minute mit dem 2:3-Anschluss zurück ins Spiel, doch Louis-Marc Aubry erhöhte in der 40. Minute sogar in Unterzahl auf 4:2 für Köln. Marcel Noebels setzte in der 44. Minute mit seinem zweiten Treffer den Schlusspunkt zum 5:2-Endstand.

Turnierformat mit internationaler Beteiligung

Die Champions Hockey League bringt seit ihrer Gründung Spitzenclubs aus zahlreichen europäischen Eishockeynationen in einem gemeinsamen Wettbewerb zusammen. Teilnehmer sind in der Regel Meister oder Spitzenplatzierte nationaler Ligen, darunter Mannschaften aus Österreich, Deutschland, der Schweiz, Frankreich sowie weiteren Ländern mit etablierten Eishockeystrukturen. Der Wettbewerb ergänzt die nationalen Meisterschaften und ermöglicht Vereinen zusätzliche internationale Vergleiche außerhalb ihrer heimischen Liga.

Üblicherweise beginnt der Wettbewerb mit einer Gruppenphase, in der die Mannschaften in unregelmäßigen Abständen gegeneinander antreten, ehe die besten Teams in die K.-o.-Runde einziehen. Overtime-Regelungen wie jene, die im Spiel des KAC gegen Bordeaux zum Tragen kamen, sind im internationalen Eishockey ein gängiges Mittel, um nach einem Unentschieden nach der regulären Spielzeit einen Sieger zu ermitteln. Dabei kommt häufig eine verkürzte Overtime im Format mit weniger Spielern pro Team zum Einsatz, in der Tore schneller fallen können als im regulären Spielverlauf.

Für die österreichischen Vereine bedeutet die Teilnahme an der Champions Hockey League zugleich eine besondere Belastung im Spielplan, da Partien im Wettbewerb parallel zur nationalen Liga ausgetragen werden. Gerade für Teams wie die Graz 99ers, die erst zum zweiten Mal in diesem internationalen Format antreten, stellt die Anpassung an das höhere Tempo und die unterschiedlichen Spielsysteme der Gegner aus anderen Ligen häufig eine zusätzliche Herausforderung dar.

Der KAC trifft bereits am Samstag, den 5. September, um 19.10 Uhr erneut auf europäische Konkurrenz: Mit Fribourg-Gottéron ist dann der Schweizer Meister zu Gast in Klagenfurt. Die Partie wird live in ORF Sport + übertragen.