Der KAC ist am Mittwoch offiziell in die Vorbereitung auf die neue Saison gestartet. Kapitän Thomas Hundertpfund, der vor acht Monaten einen Kreuzbandriss erlitten hatte, stand dabei wieder auf dem Eis. Der Rivale VSV hatte bereits vor dem KAC mit dem Training begonnen.
Hundertpfund zurück auf dem Eis
Thomas Hundertpfund absolvierte am Mittwoch sein Comeback auf dem Eis. Der Kreuzbandriss des KAC-Kapitäns liegt acht Monate zurück. Wie schnell er wieder voll ins Mannschaftstraining und in Spiele eingebunden werden kann, ist derzeit nicht abschließend geklärt.
Neben Hundertpfund nahmen auch drei der insgesamt fünf Neuzugänge bereits am Training teil: William MacKinnon, Jacob Hudson und Mathias Göransson trainierten am Mittwoch erstmals mit der Mannschaft. Headcoach Kirk Furey leitet die Vorbereitung, zum Kader gehört unter anderem Verteidiger Clemens Unterweger.
Der Saisonauftakt des KAC ist für den 18. September in Salzburg angesetzt. In der vergangenen Saison war die Mannschaft im Viertelfinale ausgeschieden.
Vorbereitungszeit im Eishockey
Grundsätzlich dient die Vorbereitungsphase im Eishockey dazu, spielerische Abläufe einzustudieren, die läuferische und konditionelle Grundlage für die Saison zu legen und neu verpflichtete Spieler in die Mannschaftsstruktur zu integrieren. Üblicherweise beginnt dieser Prozess mit allgemeinem Athletiktraining abseits des Eises, bevor die Mannschaften schrittweise zum Eistraining übergehen und später Testspiele gegen andere Vereine bestreiten.
Bei Spielern, die von schweren Verletzungen wie einem Kreuzbandriss zurückkehren, verläuft die Wiedereingliederung in solchen Fällen häufig stufenweise. Nach medizinischer Freigabe folgt in der Regel zunächst ein individuelles Training, ehe schrittweise Belastung im Mannschaftsverbund und schließlich die Rückkehr zum Wettkampfbetrieb erfolgen. Ein Kreuzbandriss zählt im Eishockey zu den langwierigeren Verletzungen, da das Gelenk hohen Belastungen durch schnelle Richtungswechsel und Stopps standhalten muss.
Neuzugänge müssen sich in der Vorbereitungszeit sowohl an das spielerische System des neuen Teams als auch an die Mannschaftsdynamik gewöhnen. Je früher sie ins gemeinsame Training eingebunden werden, desto mehr Zeit bleibt üblicherweise, um taktische Abläufe und die Kommunikation mit den Mitspielern zu festigen.
Der Zeitpunkt des Saisonauftakts markiert im Eishockey traditionell den Übergang von der Vorbereitung in den Wettkampfbetrieb. Bis dahin nutzen die Vereine die verbleibenden Wochen in der Regel, um Kaderentscheidungen zu treffen und die Form der Spieler weiter aufzubauen.






