Sabine Payer beendet ihre Snowboard-Karriere
Die Kärntner Snowboarderin Sabine Payer hat ihre aktive Karriere beendet. Payer gilt als Österreichs erfolgreichste Alpinboarderin und war 16 Saisonen lang im Weltcup aktiv.
In dieser Zeit gewann sie 13 Weltcup-Einzelrennen, darunter vier Siege bei Heimrennen auf der Simonhöhe, sowie zwei kleine Team-Kristallkugeln und drei WM-Medaillen. Den Abschluss ihrer Karriere markierte eine Olympia-Silbermedaille im Parallelriesentorlauf in Livigno bei den Olympischen Spielen 2026.
Nur ein Olympia-Einsatz trotz langer Karriere
Trotz ihrer langen Laufbahn stand Payer nur einmal bei Olympischen Spielen am Start. 2018 verhinderte ein Wadenbeinbruch mit Syndesmosebandris ihre Teilnahme, 2022 ein positives Corona-Testergebnis. Der Olympia-Einsatz in Livigno war damit zugleich ihr erster und letzter.
Payer ist mit dem Snowboarder Alexander Payer verheiratet. Nach dem Ende ihrer aktiven Laufbahn will sie sich weiterhin in der Nachwuchsarbeit am Stützpunkt Simonhöhe einbringen.
Disziplin bleibt im Olympia-Programm
Der Parallelriesentorlauf bleibt Teil des olympischen Programms. Bei den Olympischen Spielen 2030 wird im Snowboard zudem ein Mixed-Teambewerb als zweite Medaillenentscheidung hinzukommen.








