Kanadierin Gina Kingsbury übernimmt General-Manager-Posten bei Österreichs Eishockey-Frauen

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Der Österreichische Eishockeyverband (ÖEHV) hat Gina Kingsbury als neue General Managerin des Frauen-Nationalteams vorgestellt. Die Bestellung der 44-jährigen Kanadierin wurde am Mittwoch bekanntgegeben. Kingsbury übernimmt die Funktion bis zur WM-Endrunde in Dänemark im November und soll dem Team danach weiterhin in beratender Funktion zur Verfügung stehen.

Erfahrene Managerin mit kanadischer Erfolgsbilanz

Gina Kingsbury bringt als frühere Spielerin und langjährige Funktionärin eine umfangreiche internationale Erfolgsbilanz mit. Als Spielerin gewann sie 2006 und 2010 olympisches Gold sowie dreimal den Weltmeistertitel mit Kanada. Acht Jahre lang war sie anschließend als General Managerin bei Hockey Canada tätig. In dieser Funktion holte sie 2022 Olympiagold sowie in den Jahren 2021, 2022 und 2024 jeweils den WM-Titel. Seit September 2023 fungierte Kingsbury zudem als General Managerin der Toronto Sceptres in der nordamerikanischen Profiliga PWHL.

Ab Donnerstag findet in Klagenfurt ein viertägiger Lehrgang statt, bei dem es zum ersten persönlichen Treffen zwischen Kingsbury und der ÖEHV-Auswahl kommt. Im Anschluss an den Lehrgang wird über den Kader für die WM-Endrunde entschieden. Neben Kingsbury stößt mit Melody Davidson eine weitere kanadische Fachfrau als Beraterin für die A-WM zum ÖEHV. Davidson gewann in ihrer Karriere viermal olympisches Gold.

Aufgabenbereich einer General Managerin im Nationalteam

Grundsätzlich umfasst die Funktion einer General Managerin im internationalen Eishockey vor allem organisatorische und sportliche Planungsaufgaben abseits des reinen Trainings. Dazu gehören üblicherweise die Kaderzusammenstellung in Abstimmung mit dem Trainerteam, die strategische Ausrichtung des Nationalteams sowie die Vorbereitung auf große Turniere wie Weltmeisterschaften oder Olympische Spiele. In vielen Verbänden bildet die General Managerin dabei die Schnittstelle zwischen sportlicher Leitung, Verbandsführung und den einzelnen Spielerinnen.

International ist es bei vergleichbaren Konstellationen nicht unüblich, dass Verbände mit kleineren Strukturen auf externe Expertise aus etablierten Eishockeynationen zurückgreifen. Kanada gilt im Frauen-Eishockey seit Jahrzehnten als eine der erfolgreichsten Nationen und verfügt über ein entsprechend dichtes Netzwerk an erfahrenen Funktionärinnen. Die Einbindung von Personen mit langjähriger Erfahrung bei Hockey Canada oder in nordamerikanischen Profiligen wie der PWHL soll in solchen Fällen häufig dazu beitragen, internationale Standards und Strukturen auch in kleineren Verbänden zu etablieren.

Lehrgänge wie jener in Klagenfurt dienen bei Nationalteams allgemein dazu, unmittelbar vor der Kaderentscheidung ein möglichst genaues Bild vom Leistungsstand der zur Verfügung stehenden Spielerinnen zu gewinnen. Neu berufene Führungspersonen nutzen solche Zusammenkünfte typischerweise auch dazu, sich persönlich mit dem Team und dem bestehenden Trainerstab abzustimmen, bevor endgültige Entscheidungen über die Turnierbesetzung getroffen werden.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.