LASK-Trainer Kühbauer vor Celtic-Duell: Wechselwunsch bleibt trotz Double-Erfolg offen

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Der LASK geht am Mittwoch um 21.00 Uhr im Celtic Park in Glasgow in das Play-off-Hinspiel der UEFA Champions League gegen Celtic Glasgow. An der Seitenlinie steht weiterhin Dietmar Kühbauer, obwohl der 55-Jährige seinen Wunsch nach einem Wechsel ins Ausland zuletzt offen ausgesprochen hatte.

Ein Angebot aus Russland und offene Wechselpläne

Kühbauer hatte in der ORF-Sendung „Fußball am Sonntag“ von einem konkreten Angebot berichtet. Es habe ein Angebot aus Russland gegeben, sagte er dort. Wörtlich erklärte er: „Russland. Aber das ist nicht in meinen Kopf drin, dass ich dort Trainer sein will.“ Sein Vertrag beim LASK läuft im kommenden Jahr aus, ein Wechsel ins Ausland bleibt damit weiterhin ein Thema, ohne dass sich bislang eine konkrete Anschlusslösung ergeben hat.

Kühbauer hatte den LASK im Oktober 2025 übernommen, als der Verein auf dem vorletzten Tabellenplatz stand. Unter seiner Führung holte der Club anschließend das erste Double seit 61 Jahren. Zu den Torschützen beim entscheidenden Double-Erfolg zählten Samuel Adeniran und Moses Usor. Christoph Lang, der laut Kühbauer vor einigen Wochen ein intensives Gespräch mit dem Trainer führte, kommt in dieser Saison auf sechs Pflichtspieltreffer.

Rückhalt aus der Kabine trotz früherer Konflikte

LASK-Kapitän Sascha Horvath äußerte sich ausdrücklich anerkennend über seinen Trainer: „Er ist auf menschlicher Ebene der beste Trainer, den ich je hatte.“ Ähnlich urteilte Sasa Kalajdzic, der bereits in Deutschland und England unter Vertrag stand und Kühbauer als „vielleicht den besten Trainer“ bezeichnete, den er je hatte.

Dieses Lob steht neben Episoden, die Kühbauers Ruf als impulsiven Charakter geprägt haben. Bekannt ist etwa, dass er nach einem Derby Maximilian Senft, der inzwischen den Karlsruher SC in der zweiten deutschen Bundesliga trainiert, das Shakehands verweigerte. Kühbauer war zuvor von 2018 bis 2021 bei Rapid Wien tätig und galt in dieser Zeit auch für Wutausbrüche an der Seitenlinie als bekannt.

Österreichische Trainer und der Sprung ins Ausland

Der Wunsch, im Ausland zu arbeiten, ist unter österreichischen Trainern kein Einzelfall. Namen wie Oliver Glasner, Christian Ilzer und Adi Hütter stehen für den Weg heimischer Trainer in europäische Topligen. Hütter etwa schaffte über die Young Boys Bern den Sprung in international stärker beachtete Ligen. Solche Karrierewege verlaufen üblicherweise über mehrere Zwischenstationen, in denen sportliche Erfolge, aber auch persönliche Auftreten und Netzwerke eine Rolle spielen.

Grundsätzlich gilt im europäischen Trainergeschäft, dass sportlicher Erfolg allein nicht automatisch zu einem Wechsel in eine der großen Ligen führt. Vereine aus England, Deutschland, Italien oder Spanien orientieren sich bei Trainerentscheidungen an einer Vielzahl von Faktoren, darunter taktische Philosophie, Sprachkenntnisse, bisherige internationale Erfahrung und die Passung zum jeweiligen Vereinsumfeld. Auch persönliche Verhaltensweisen an der Seitenlinie können in diesem Prozess unterschiedlich bewertet werden, ohne dass dies in jedem Einzelfall öffentlich thematisiert wird.

Der bevorstehende Auftritt in der Champions-League-Play-off-Runde gegen Celtic Glasgow markiert für den LASK einen sportlichen Höhepunkt der laufenden Saison. Für Kühbauer bleibt die Situation zugleich von der ungeklärten Frage begleitet, wie sich seine berufliche Zukunft über das Ende seines laufenden Vertrags hinaus entwickelt.