NHL-Auftakt: Red Wings mit Kasper verlieren gegen Rangers – Auch Titelverteidiger starten mit Niederlagen

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Die Detroit Red Wings sind mit einer Heimniederlage in die neue NHL-Saison gestartet. Das Team um den österreichischen Stürmer Marco Kasper unterlag den New York Rangers am Freitag (Ortszeit) in Detroit mit 0:2. Torhüter Dylan Garand feierte dabei mit 22 Saves seinen ersten Shutout in der National Hockey League.

Shutout für Garand und Rudelei in der 33. Minute

Die Treffer für die New York Rangers erzielten Sean Durzi und Eeli Tolvanen. Dylan Garand hielt im Tor der Rangers seinen Kasten über die gesamte Spielzeit sauber und kam auf 22 abgewehrte Schüsse. Für den Torhüter war es der erste Shutout seiner Karriere.

Für Aufsehen sorgte eine Szene in der 33. Minute: Marco Kasper geriet in einen Fight mit Sean Durzi, dem späteren Torschützen der Rangers. Beide Spieler mussten im Anschluss für fünf Minuten vom Eis. Die Red Wings konnten den Rückstand in der Folge nicht mehr aufholen und verloren mit 0:2.

Auch der Titelverteidiger verliert zum Saisonauftakt

Auch die Carolina Hurricanes, Titelverteidiger des Stanley Cup, erwischten einen schwierigen Start in die neue Spielzeit. Gegen die Florida Panthers unterlagen die Hurricanes mit 0:1 nach Overtime. Im zweiten Saisonspiel setzte es zu Hause eine deutliche 2:5-Niederlage gegen die Washington Capitals. Für Carolina bedeutete das die zweite Niederlage in Folge zum Start in die neue Saison.

Körperbetontes Spiel und die Rolle von Strafzeiten

Rudeleien und die damit verbundenen Fünf-Minuten-Strafen gehören zum festen Bestandteil des nordamerikanischen Eishockeys. Grundsätzlich werden Beteiligte an einem Fight in der NHL mit einer sogenannten „Fighting Major“ belegt, die eine fünfminütige Zeitstrafe nach sich zieht. Beide Spieler müssen in dieser Zeit das Eis verlassen, ihre Mannschaften spielen dabei jedoch nicht in Unterzahl weiter, da sich die Strafen gegenseitig aufheben. Solche Szenen sind in der Liga seit jeher Teil der physischen Spielkultur und können den Verlauf einzelner Partien beeinflussen, auch wenn sie keine automatischen Überzahlsituationen erzeugen.

Ebenso gehört der Shutout zu den klassischen individuellen Bestmarken eines Torhüters. Als Shutout gilt ein Spiel, in dem ein Goalie über die komplette reguläre Spielzeit keinen Gegentreffer zulässt. Gerade für jüngere oder noch unerfahrene Torhüter gilt ein erster Karriere-Shutout als bedeutender Meilenstein, da er die Fähigkeit unterstreicht, sich auch unter dem Druck eines NHL-Spiels durchzusetzen.

Der Saisonstart in der NHL bringt traditionell enge und oft überraschende Resultate mit sich. Mannschaften, die in der Vorsaison weit gekommen sind, wie zuletzt die Carolina Hurricanes als Stanley-Cup-Titelverteidiger, treffen zu Beginn der neuen Spielzeit regelmäßig auf gut vorbereitete Gegner, die ihrerseits mit frischer Energie in die neue Saison starten. Ein verhaltener Beginn mit ein oder zwei Niederlagen gilt in der Liga nicht als ungewöhnlich und lässt für sich genommen keine Rückschlüsse auf den weiteren Saisonverlauf zu.