ÖFB-Team scheitert bei WM 2026 im Achtelfinale an Spanien – Arnautovic beendet Nationalteam-Karriere

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

Dieses Thema Freunden empfehlen

Österreich scheidet bei WM 2026 im Sechzehntelfinale gegen Spanien aus

Die österreichische Fußballnationalmannschaft ist bei der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 im Sechzehntelfinale ausgeschieden. Gegen Spanien unterlag das Team von Trainer Ralf Rangnick mit 0:3. Damit endete das WM-Turnier für den ÖFB nach vier Spielen.

Der österreichische Kader umfasste 26 Spieler. In den vier WM-Partien kamen insgesamt 20 Spieler zum Einsatz. Torwart Alexander Schlager stand in allen vier Spielen im Tor und kassierte dabei neun Gegentore.

Verletzung, Kilometer und Jubiläum

Verteidiger Stefan Posch brach sich im ersten Gruppenspiel gegen Jordanien den Kiefer. Die drei folgenden Partien bestritt er mit einer Spezialschiene. Posch erhielt zudem zwei der insgesamt fünf Gelben Karten, die gegen das ÖFB-Team ausgesprochen wurden.

Konrad Laimer legte laut FIFA-Statistik mit 42,64 Kilometern die größte Laufdistanz aller österreichischen Spieler zurück. Er war in allen vier Spielen über die volle Distanz im Einsatz und bekleidete dabei vier unterschiedliche Positionen: Links- und Rechtsverteidiger, rechter Flügel sowie Zehner. In der FIFA-Statistik führte er die Wertungen für Aktionen als Anspielstation (167) und Aktionen im Pressing (149) an. Marcel Sabitzer absolvierte gegen Argentinien sein 100. Länderspiel. Der 32-Jährige spielte in allen vier Partien über die volle Distanz und verzeichnete laut FIFA-Statistik die meisten Sprints (233), die meisten Flanken (30) sowie die meisten Torabschlüsse (5). Er erzielte ein Tor gegen Algerien und bereitete einen Treffer gegen Jordanien vor.

Historischer Treffer und Abschied eines Rekordspielers

Romano Schmid erzielte in der 21. Minute das 1:0 gegen Jordanien. Es war der erste österreichische WM-Treffer seit Andreas Herzog im Jahr 1998. Schmid stand in allen vier Spielen in der Startelf und wurde jeweils ausgewechselt. Sasa Kalajdzic traf per Kopf zum 3:3-Ausgleich gegen Algerien – Sekunden nach seiner Einwechslung. Der 28-Jährige war damit entscheidend an diesem Spielstand beteiligt.

Marko Arnautovic beendete nach der Niederlage gegen Spanien seine Karriere im ÖFB-Nationalteam. Der 37-Jährige bestritt insgesamt 137 Länderspiele und erzielte dabei 49 Tore. Bei der WM 2026 traf er per Elfmeter gegen Jordanien sowie mit einem weiteren Treffer gegen Algerien. David Alaba führte die Nationalmannschaft in allen vier WM-Spielen als Kapitän auf das Feld. Gegen Spanien spielte er über die volle Distanz, in den übrigen drei Partien wurde er jeweils ausgewechselt.

Spieler ohne Einsatz

Phillipp Mwene verpasste das Sechzehntelfinale gegen Spanien aufgrund einer Oberschenkelverletzung. Ohne Einsatz im Turnier blieben Patrick Pentz, Florian Wiegele, David Affengruber, Michael Svoboda, Dejan Ljubicic und Alessandro Schöpf.