ÖFB-Torhüter Zawieschitzky fällt verletzt aus – Bignetti erstmals im A-Team

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Das österreichische Fußballnationalteam von Teamchef Ralf Rangnick reist mit einem veränderten Torhüterkader zum Länderspiel nach Irland. Christian Zawieschitzky von Red Bull Salzburg steht dem Team verletzungsbedingt nicht zur Verfügung, dafür rückt Matteo Bignetti vom 1. FC Saarbrücken erstmals als Ersatzgoalie in den A-Kader auf. Die Partie in Irland findet am Donnerstag statt, Anpfiff ist um 20.45 Uhr, ORF1 überträgt live ab 19.30 Uhr.

Wechsel im Torhüterkader vor dem Irland-Spiel

Zawieschitzky hatte am Sonntag im Heimspiel gegen den Kosovo, das Österreich 3:1 gewann, sein erstes Länderspiel bestritten. Rangnick hatte ihm damals den Vorzug vor Lukas Jungwirth gegeben. Laut Angaben vom Mittwoch laboriert der 19-jährige Salzburger nun an einer Muskelproblematik im Adduktorenbereich, weshalb er für das Spiel in Irland ausfällt. Für ihn reist Jungwirth vom A-Team zur U21-Nachwuchsauswahl. Der LASK-Goalie war bislang Stammtorhüter der U21 in der EM-Qualifikation.

Die U21-Nationalmannschaft trägt am Freitag um 18.00 Uhr in Wien ein EM-Quali-Spiel gegen Dänemark aus, live übertragen von ORF Sport +. Mit Bignetti erhält die Rangnick-Auswahl Ersatz von außen: Der 22-Jährige wechselte im Sommer von Sturm Graz zum Drittligisten 1. FC Saarbrücken und stand bislang noch nie im A-Team. Nach Irland reisen somit Alexander Schlager, Florian Wiegele und Bignetti. Schlager, WM-Stammgoalie, wechselte zu Werder Bremen, wo er derzeit als Reservist geführt wird. Wiegele spielt für Viktoria Pilsen.

Weitere Ausfälle im ÖFB-Kader

Neben der Torhüterposition gibt es auch bei anderen Spielern Bewegung im Kader. LASK-Kapitän Sascha Horvath reiste am Mittwoch ab. Der 30-Jährige hatte sich am Montag im ÖFB-Training in Wien am Oberschenkel verletzt. Eine MRT-Untersuchung ergab zwar keine strukturelle Verletzung, dennoch lässt die Blessur derzeit keine Einsätze zu. Horvath war erst vor zehn Tagen nachnominiert worden und hatte vergangene Woche in Linz beim 3:1 gegen Israel sein Länderspieldebüt gegeben.

Bereits am Dienstag hatten Paul Wanner und Nikolas Veratschnig das ÖFB-Teamcamp verletzungsbedingt abbrechen müssen. Das A-Team bestreitet nach der Partie in Irland am Sonntag ein weiteres Länderspiel im Kosovo.

Torhüterkonkurrenz im Nationalteam

Grundsätzlich zählt die Torhüterposition zu jenen Bereichen im Fußball, in denen Nationaltrainer meist eine klare Hierarchie festlegen, zugleich aber mehrere Alternativen bereithalten müssen. Verletzungen einzelner Schlussleute können kurzfristig dazu führen, dass Spieler aus dem Nachwuchsbereich oder von Vereinen niedrigerer Ligen nachrücken. Üblich ist dabei, dass Verbände auf bewährte Strukturen zwischen A-Team und U21 zurückgreifen, um im Bedarfsfall flexibel reagieren zu können, ohne die sportliche Qualität in der Kaderplanung zu gefährden.

Bei vergleichbaren Vorgängen prüfen medizinische Abteilungen der Verbände Verletzungen in der Regel zunächst bildgebend, etwa mittels MRT, um das Ausmaß eines Schadens einzuschätzen. Ergibt eine solche Untersuchung keinen strukturellen Befund, bedeutet dies nicht zwangsläufig eine kurze Ausfallzeit, da auch muskuläre Probleme ohne strukturelle Schädigung eine gewisse Zeit zur Ausheilung benötigen können. Gerade in eng getakteten Länderspielphasen mit mehreren Partien innerhalb weniger Tage steigt zudem grundsätzlich das Risiko für muskuläre Beschwerden, da Spieler kurz nacheinander unter Wettkampfbelastung stehen.

Die parallele Terminierung von A-Team- und U21-Partien ist im europäischen Fußball ebenfalls ein gängiges Modell. Verbände stimmen dabei Kaderplanungen zwischen den Altersklassen ab, um Spieler je nach aktuellem Bedarf und Formstand einzusetzen. Ein Wechsel eines Spielers vom A-Kader zur U21 innerhalb eines Länderspielfensters kommt in der Praxis vor, wenn im Nachwuchsbereich zeitgleich wichtige Qualifikationsspiele anstehen und dort auf gewohnte Positionen zurückgegriffen werden soll.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.