Österreichs Technik-Läuferinnen und -Läufer bereiten sich derzeit in Chile auf die kommende Weltcup-Saison vor. Unter den Athleten im Trainingslager ist auch Fabio Gstrein, der bei den Olympischen Spielen 2026 in Bormio im Slalom die Silbermedaille gewonnen hatte. Nach seinen Angaben verlaufen die ersten Trainingstage unter guten Bedingungen.
Gute Verhältnisse zum Saisonstart
Fabio Gstrein zeigte sich mit dem Trainingslager in Chile zufrieden. „Die ersten Trainingsläufe sind sehr gut verlaufen, richtig lässige Verhältnisse, so kann man gut arbeiten. Alles perfekt“, sagte der Olympiazweite von Bormio. Er verwies dabei auf ausreichend Schnee und nahezu perfekte Bedingungen vor Ort.
Im Zentrum des Trainingslagers steht laut den Angaben viel Riesentorlauf-Training. Damit legen die österreichischen Technik-Asse einen Schwerpunkt auf jene Disziplin, in der die Weltcup-Saison traditionell eröffnet wird.
Der Weg zum Weltcup-Winter
Der Riesentorlauf-Weltcup-Auftakt für Damen und Herren ist für den 24. und 25. Oktober in Sölden angesetzt. Die ersten Slalom-Bewerbe der Saison folgen am 14. und 15. November in Levi. Bereits eine Woche später, am 21. und 22. November, steht mit dem Heimweltcup in Gurgl ein weiterer Fixpunkt im Kalender der österreichischen Athletinnen und Athleten.
Höhepunkt der Saison ist die Alpine Ski-Weltmeisterschaft in Crans Montana in der Schweiz, die vom 1. bis 14. Februar ausgetragen wird. Das Trainingslager in Chile bildet damit einen der ersten Schritte auf dem Weg zu diesen Terminen.
Sommertraining auf der Südhalbkugel
Trainingslager auf der Südhalbkugel gehören für alpine Skiteams grundsätzlich zur festen Vorbereitung auf den Winter in Europa. Weil in Ländern wie Chile oder Argentinien während der europäischen Sommermonate Winter herrscht, lassen sich dort schneesichere Bedingungen finden, wenn in den heimischen Skigebieten noch kein Training möglich ist. Üblicherweise nutzen Mannschaften solche Aufenthalte, um erste Grundlagen für Riesentorlauf und Slalom zu legen, technische Abläufe zu festigen und die Ausrüstung für die kommende Saison zu testen.
Die Qualität der Schneeverhältnisse spielt dabei eine zentrale Rolle, da nur unter stabilen Bedingungen ein kontinuierlicher Trainingsaufbau möglich ist. Häufig richten sich Trainingspläne in dieser Phase auf den späteren Saisonauftakt aus, der im alpinen Skiweltcup traditionell mit dem Riesentorlauf in Sölden beginnt.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.





