Österreichs Volleyballerinnen starten mit 0:3-Niederlage gegen Serbien in die EM

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Österreichs Volleyballerinnen sind bei der Europameisterschaft mit einer Niederlage gestartet. Am Freitag, den 21. August 2026, verlor das Team das Auftaktspiel der Gruppe B in Brünn gegen Serbien mit 0:3. Für die Österreicherinnen bedeutete die Partie zugleich das Comeback bei einer EM-Endrunde nach 55 Jahren.

Klare Niederlage zum Auftakt in Brünn

Die Sätze gingen mit 17, 9 und 21 Punkten für Österreich zu Ende. Damit setzte sich Serbien in allen drei Durchgängen durch. Die österreichische Mannschaft startete nervös in die Partie und geriet im ersten Satz früh in einen klaren Rückstand. Im weiteren Verlauf dieses ersten Satzes gelang es dem Team jedoch, das Spiel wieder ausgeglichener zu gestalten.

Der zweite Satz verlief für Österreich deutlich schwieriger. Die Mannschaft gab lediglich neun Punkte ab und geriet gegen die serbische Auswahl phasenweise unter Druck. Im dritten Satz zeigte sich das österreichische Team dagegen zeitweise auf Augenhöhe mit dem Gegner, ehe auch dieser Durchgang schließlich an Serbien ging.

Nach dem ersten Spieltag der Gruppe B steht Serbien mit drei Punkten an der Tabellenspitze. Österreich liegt mit null Punkten auf dem sechsten Platz der Gruppe.

Nächster Gegner heißt Tschechien

Das nächste Spiel der österreichischen Volleyballerinnen bei diesem Turnier findet am 22. August 2026 statt. Um 19.00 Uhr trifft das Team in der Gruppe B auf Tschechien. Die Partie wird live in ORF Sport + übertragen. Neben Serbien, Österreich und Tschechien zählen auch Bulgarien, die Ukraine und Griechenland zu den Teilnehmern der Gruppe B, deren Spiele allesamt in Brünn ausgetragen werden.

Turnierformat und Gruppenphase bei Europameisterschaften

Bei Volleyball-Europameisterschaften wird die Endrunde üblicherweise in mehreren Gruppen ausgetragen, in denen jede Mannschaft zunächst gegen alle anderen Teams ihrer Gruppe antritt. Die Ergebnisse der einzelnen Partien fließen dabei in eine Tabelle ein, in der Siege und Satzverhältnisse über die Platzierung entscheiden. Ein 3:0-Erfolg bringt dem Sieger üblicherweise die volle Punktzahl, während der unterlegenen Mannschaft aus einer solchen klaren Niederlage keine Punkte bleiben.

Nach Abschluss der Gruppenphase qualifizieren sich in der Regel die bestplatzierten Teams jeder Gruppe für die nächste Turnierrunde. Für Mannschaften, die wie Österreich nach dem Auftaktspiel ohne Punkte dastehen, kommt den folgenden Partien der Gruppenphase daher besondere Bedeutung zu, um im weiteren Turnierverlauf noch Anschluss an die vorderen Tabellenplätze zu finden.

Grundsätzlich gilt der Wiedereinzug in eine EM-Endrunde nach einer langen Pause für ein Nationalteam als bedeutender sportlicher Meilenstein, der unabhängig vom Ausgang einzelner Partien den Aufbau und die Entwicklung im jeweiligen Verband widerspiegelt. Die weiteren Gruppenspiele werden zeigen, wie sich das österreichische Team im weiteren Turnierverlauf präsentiert.