Am 13. September 2026 findet in der Wachau die 26. Auflage des Wachau-Marathons statt. Erwartet werden rund 8.000 Teilnehmende. Erstmals überträgt der ORF die Veranstaltung live in ORF 1, von 9.40 bis 13.00 Uhr, zusätzlich im Stream auf ORF ON.
Streckenrekorde und prominenter Rückkehrer
Im vergangenen Jahr sorgte der Kenianer Mkulia Kipkandie im Halbmarathon für Aufsehen. Er lief die Strecke in 59:48 Minuten und stellte damit einen Streckenrekord auf. Diese Zeit lag nur drei Sekunden über der schnellsten jemals in Österreich gelaufenen Halbmarathonzeit. Bei den Frauen stellte Cynthia Chepkwony 2025 mit 1:08:33 Stunden ebenfalls einen Streckenrekord auf. 2026 tritt Kipkandie erneut beim Wachau-Marathon an.
Veranstalter des Laufevents ist Michael Buchleitner.
Drei Distanzen, ein gemeinsames Ziel
Der Wachau-Marathon bietet 2026 drei Bewerbe mit unterschiedlichen Startorten. Der Marathon über 42,195 Kilometer startet in Emmersdorf, der Halbmarathon über 21,1 Kilometer in Spitz und der Viertelmarathon über 11 Kilometer in Achleiten. Alle drei Strecken enden in Krems. Der Streckenverlauf folgt der Donau durch die Wachau.
Im Kremser Stadtgebiet gibt es 2026 eine leicht veränderte Streckenführung. Die Mauterner Brücke ist gesperrt, weshalb Viertelmarathon, Halbmarathon und Marathon im Stadtgebiet über eine gemeinsame Strecke geführt werden. Die Altstadt selbst bleibt von dieser Änderung unberührt. Start- und Zielbereiche befinden sich weiterhin an den bisherigen Plätzen.
Ein Lauf entlang der Donau
Die Wachau zählt zu den bekanntesten Landschaftsregionen Österreichs und ist als UNESCO-Welterbe ausgewiesen. Strecken entlang von Flussläufen gelten bei Laufveranstaltungen grundsätzlich als besonders attraktiv, da sie meist ein weitgehend flaches Höhenprofil bieten und dadurch gute Voraussetzungen für schnelle Zeiten schaffen. Genau solche Bedingungen begünstigen häufig Rekordläufe, wie sie in der Wachau bereits mehrfach registriert wurden.
Bei Massenläufen mit mehreren tausend Teilnehmenden sind unterschiedliche Startzeiten und Streckenführungen für die verschiedenen Distanzen üblich. Damit soll verhindert werden, dass sich Läuferinnen und Läufer unterschiedlicher Bewerbe im späteren Streckenverlauf gegenseitig behindern. Gemeinsame Zielbereiche ermöglichen es zugleich, Infrastruktur wie Verpflegungsstationen, Zeitmessung und medizinische Versorgung an einem zentralen Ort zu bündeln.
Bauliche Sperrungen einzelner Brücken oder Straßenabschnitte gehören bei der Organisation großer Laufveranstaltungen ebenfalls zum üblichen Ablauf. Solche Anpassungen der Streckenführung werden in der Regel notwendig, wenn Infrastruktur aus Sicherheitsgründen oder wegen Bauarbeiten nicht wie gewohnt genutzt werden kann. Veranstalter reagieren darauf typischerweise mit alternativen Routen, die möglichst nah an der ursprünglichen Streckenführung bleiben, um den Charakter des Laufs zu erhalten.
Live-Übertragung als neues Element
Für den Wachau-Marathon 2026 ist die geplante Live-Übertragung in ORF 1 eine Neuerung. Bislang war eine solche Übertragung im Hauptprogramm des Senders nicht Teil der Berichterstattung über die Veranstaltung. Mit der zusätzlichen Verfügbarkeit im Stream auf ORF ON steht die Übertragung auch unabhängig vom klassischen Fernsehempfang zur Verfügung.








