Portugal trifft im WM-Achtelfinale auf Spanien – Ronaldos Rolle im Fokus
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Portugal trifft im WM-Achtelfinale auf Spanien – Ronaldos Rolle im Fokus

Am Montag bestreitet Portugal in Arlington sein Achtelfinalspiel bei der FIFA WM 2026 gegen Spanien (21.00 Uhr MESZ). Vor der Partie wird die Rolle von Cristiano Ronaldo im portugiesischen Team öffentlich diskutiert.

Ronaldo ist 41 Jahre alt und erzielte bei diesem Turnier erstmals in seiner Karriere ein Tor in der K.-o.-Phase einer Weltmeisterschaft. Mit nun elf WM-Treffern insgesamt überholte er den bisherigen portugiesischen Rekordhalter Eusebio, der 1966 mit Portugal WM-Dritter geworden war.

Ronaldo und die jüngere Turniergeschichte

Gegen Kroatien sicherte Portugal mit einem 2:1-Sieg den Einzug ins Achtelfinale. Ronaldo erzielte per Elfmeter den Ausgleich, ehe Goncalo Ramos nach Ronaldos Auswechslung den entscheidenden Treffer traf. Trainer Roberto Martinez betreut die Mannschaft seit längerer Zeit; in 31 Spielen unter ihm erzielte Ronaldo 25 Tore. Im ersten WM-Gruppenspiel trennten sich Portugal und die Demokratische Republik Kongo 1:1.

Zum Vergleich werden häufig zwei Länderspiele herangezogen, in denen Ronaldo nicht im Kader stand: Im September 2023 gewann Portugal gegen Luxemburg mit 9:0, im November 2025 gegen Armenien mit 9:1. Beide Ergebnisse gelten als die höchsten Siege in Portugals Länderspielgeschichte.

Parallelen zur WM 2022

Bei der WM 2022 hatte der damalige Trainer Fernando Santos Ronaldo im Achtelfinale gegen die Schweiz zunächst auf die Bank gesetzt. Portugal gewann das Spiel mit 6:1, Ramos erzielte dabei drei Treffer.

Stimmen zur Debatte

Der frühere portugiesische Nationalspieler Luis Figo äußerte sich öffentlich zur Diskussion über Ronaldos Rolle im aktuellen Team. Konkrete gesicherte Aussagen weiterer Beteiligter liegen nicht vor. Im portugiesischen Kader stehen unter anderem Diogo Costa, Kapitän des FC Porto, Bruno Fernandes, Kapitän bei Manchester United, Vitinha, zweifacher Champions-League-Sieger mit Paris Saint-Germain, sowie Ruben Dias, der die Champions League einmal mit Manchester City gewann. Antonio Simoes, 82 Jahre alt und ehemaliges Mitglied der portugiesischen Mannschaft von 1966, gehört ebenfalls zu den Stimmen, die die aktuelle Debatte begleiten.