Postalm: Mautgesellschaften wollen Skigebiet übernehmen – Verhandlungen laufen

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Postalm: Mautgesellschaften und Landwirte verhandeln über Übernahme des Skigebiets

Das Skigebiet Postalm zwischen Abtenau im Tennengau und Strobl im Flachgau steht möglicherweise vor einem Eigentümerwechsel. Laut Berichten laufen derzeit Verhandlungen über eine Übernahme der Winterpark Postalm GmbH.

Das Skigebiet liegt auf einer Seehöhe zwischen 1.150 und 1.450 Metern. Betreiber ist die Winterpark Postalm GmbH unter Geschäftsführer Linus Pilar. 2023 wurde für das Unternehmen ein Sanierungsverfahren eingeleitet, damals waren rund 450.000 Euro an Verbindlichkeiten fällig.

Liftbetrieb sollte ursprünglich 2028 enden

Die Betreiber hatten ursprünglich geplant, den Liftbetrieb spätestens ab 2028 einzustellen. Als Gründe nannten sie zunehmenden Schneemangel und fehlende Planungssicherheit. Eine flächendeckende Beschneiung gibt es auf der Postalm nicht, der Sessellift ist bereits außer Betrieb und abgebaut. Bis 2028 besteht eine temporäre Genehmigung zur Beschneiung sowie die entsprechende Anlage dazu.

Verhandlungen noch nicht abgeschlossen

Den Verhandlungen zufolge soll die Strobler Mautstraßengesellschaft künftig Mehrheitseigentümer der Seilbahngesellschaft werden und 60 Prozent der Anteile übernehmen. 35 Prozent sollen demnach an die Abtenauer Mautstraßengesellschaft übergehen, fünf Prozent an die Landwirte. Der Kaufpreis der Liftanlagen soll mehrere 100.000 Euro betragen. Die Verhandlungen sind nach aktuellem Stand noch nicht abgeschlossen.