Potapova kämpft sich bei US Open in die dritte Runde

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Anastasia Potapova hat bei den US Open in New York die dritte Runde erreicht. Die als Nummer 24 gesetzte Russin setzte sich am Donnerstag gegen Leolia Jeanjean mit 6:4, 2:6, 6:3 durch. Das Match dauerte 2:11 Stunden.

Enges Match mit mehreren Wendungen

Potapova ging im ersten Satz früh in Führung, als ihr das erste Aufschlagspiel der Gegnerin gelang. Jeanjean, die Nummer 127 der Weltrangliste, glich beim Stand von 3:3 mit einem Rebreak aus. Potapova nahm ihrer Gegnerin beim Stand von 4:4 erneut das Service ab und verwertete anschließend ihren dritten Satzball zum 6:4.

Im zweiten Satz drehte sich das Bild. Beim Stand von 2:3 gelang Jeanjean aus Sicht Potapovas das entscheidende Break. Potapova gab ihr Aufschlagspiel zum 2:6 ab, sodass Jeanjean den Satz für sich entschied und den dritten Durchgang erzwang.

Potapova startete den Entscheidungssatz mit einem Break, das Jeanjean umgehend mit einem Rebreak beantwortete. Beim Stand von 3:3 vergab Potapova zunächst drei Breakbälle, nutzte im Anschluss aber ihre vierte Chance. Den anschließenden ersten Matchball verwertete die 25-Jährige zum 6:3 im dritten Satz.

Zweite Runde-Drei-Teilnahme nach 2024

Für Potapova ist es das zweite Mal nach 2024, dass sie bei den US Open die dritte Runde erreicht. Die 31-jährige Jeanjean scheidet damit in New York aus.

Setzliste und Weltranglistenposition bei Grand-Slam-Turnieren

Bei Grand-Slam-Turnieren wie den US Open richtet sich die Setzliste nach der aktuellen Weltranglistenposition der Spielerinnen und Spieler. Gesetzte Akteure treffen dadurch in den frühen Runden in der Regel nicht aufeinander, was ihnen theoretisch einen leichteren Auftakt ermöglichen soll. Dennoch kommt es regelmäßig zu Matches zwischen deutlich unterschiedlich platzierten Spielerinnen, wie es zwischen der als Nummer 24 gesetzten Potapova und der auf Platz 127 geführten Jeanjean der Fall war. Solche Begegnungen gelten oft als richtungsweisend, da niedriger eingestufte Spielerinnen bei einer Überraschung deutlich an Weltranglistenpunkten gewinnen können.

Grundsätzlich werden Matches im Tennis im Satzsystem ausgetragen, wobei bei den Frauen bei Grand-Slam-Turnieren der Best-of-Three-Modus gilt. Kommt es wie in diesem Fall zu einem dritten Satz, entscheidet dieser über den Ausgang der Partie, unabhängig davon, wie die vorherigen beiden Sätze verlaufen sind. Brüche des gegnerischen Aufschlagspiels, sogenannte Breaks, gelten dabei häufig als entscheidende Wendepunkte, da der Aufschlag im Profitennis in der Regel einen deutlichen Vorteil für die aufschlagende Spielerin bedeutet. Ein verlorenes Aufschlagspiel muss daher meist durch ein eigenes Rebreak ausgeglichen werden, um im Satz nicht in Rückstand zu geraten.

Die US Open werden traditionell im Spätsommer in New York ausgetragen und zählen neben den Australian Open, den French Open und Wimbledon zu den vier Grand-Slam-Turnieren der Saison. Sie gelten wegen der langen Anreise, den klimatischen Bedingungen und der hohen sportlichen Bedeutung als besonders anspruchsvoll für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

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