Sabine Payer beendet Snowboard-Karriere nach 16 Weltcup-Saisonen mit 21 Siegen

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Sabine Payer beendet Snowboard-Karriere nach 16 Weltcup-Saisonen

Die Kärntner Snowboarderin Sabine Payer hat ihre aktive Karriere beendet. Die 33-Jährige absolvierte insgesamt 16 Saisonen im Weltcup und gilt als erfolgreichste österreichische Alpinboarderin in der Geschichte des Weltcups.

21 Weltcup-Siege und olympisches Silber

Sabine Payer errang im Laufe ihrer Karriere 21 Weltcup-Siege – 13 davon im Einzel, 8 im Teambewerb. Insgesamt stand sie 49-mal auf dem Weltcup-Podium. Ihr erster Weltcup-Sieg gelang ihr 2024 im Parallelslalom in Montafon, ihr letzter Anfang März 2026 im Parallel-Riesenslalom im polnischen Krynica. In der Gesamtwertung erreichte sie als beste Platzierung viermal den dritten Rang.

Bei den Olympischen Spielen 2026 in Livigno gewann Payer Silber im Parallel-Riesentorlauf. Es war ihr einziger Olympiastart. Bei den Spielen 2018 in Pyeongchang hatte sie sich kurz vor dem Wettkampf einen Wadenbeinbruch sowie einen komplexen Syndesmosebandriss zugezogen und war deshalb nicht angetreten. Bei den Spielen 2022 in Peking reiste sie zwar an, musste jedoch aufgrund eines positiven Coronavirus-Tests in Quarantäne und verpasste ihre Rennen.

WM-Medaillen und Kristallkugeln

Auf Weltmeisterschaftsebene holte Payer drei Medaillen: Bei der WM 2023 in Bakuriani gewann sie Bronze im Parallelslalom sowie Silber im Mixed-Teambewerb gemeinsam mit Andreas Prommegger. Bei der WM 2025 in St. Moritz sicherten sich Payer und Prommegger Team-Bronze. Im Teamwettbewerb des Weltcups gewann sie zweimal die Kristallkugel – 2021/22 gemeinsam mit Alexander Payer und 2023/24 gemeinsam mit Andreas Prommegger.

Sabine Payer ist seit Juli 2024 mit Alexander Payer verheiratet. Christian Galler, Sportlicher Leiter für Snowboard Alpin und Cross im Österreichischen Skiverband, begleitete Payers Karriere in seiner Funktion beim ÖSV.