Salzburg schlägt Austria Wien deutlich 4:1 – Tabakovic trifft gegen Ex-Klub

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Red Bull Salzburg hat in der fünften Runde der Admiral Bundesliga einen klaren 4:1-Heimsieg gegen die FK Austria Wien gefeiert. Vor 10.831 Zuschauern in der Red Bull Arena entschied Salzburg die Partie bereits in der ersten Halbzeit mit drei Toren binnen einer Viertelstunde. Für die Salzburger war es der erste Auftritt nach dem drei Tage zuvor geschafften Einzug in die Europa-League-Gruppenphase.

Drei Treffer binnen 18 Minuten entscheiden die Partie früh

Den Grundstein für den Heimsieg legte Salzburg mit einer Torfolge zwischen der 13. und der 31. Minute. Zunächst brachte ein Eigentor von Lee K. die Gastgeber in der 13. Minute mit 1:0 in Führung. Sechs Minuten später erhöhte Haris Tabakovic auf 2:0, bevor Mazurek in der 31. Minute mit dem 3:0 für eine klare Pausenführung sorgte.

Austria Wien kam durch Manfred Fischer zu einer Reaktion. Fischer, der erst zur zweiten Halbzeit eingewechselt worden war, verkürzte unmittelbar nach Wiederanpfiff in der 47. Minute auf 3:1. Der Anschlusstreffer blieb jedoch ohne weitere Folgen, denn Vertessen stellte in der 55. Minute mit dem 4:1 den Endstand her. Schiedsrichter Altmann zeigte im Laufe der Partie Schmid auf Seiten Salzburgs sowie Schablas auf Seiten der Austria die Gelbe Karte.

Tabakovic trifft gegen früheren Club ohne großen Jubel

Für Haris Tabakovic war der Treffer zum 2:0 der erste Bundesliga-Erfolg im Trikot von Salzburg. Der Stürmer war zuvor selbst für die Austria aktiv und hatte im Europacup bereits fünf Tore gegen seinen früheren Verein erzielt. Nach dem Spiel sagte Tabakovic: „Jeder Treffer ist besonders, auch der heute. Ich hatte eine sehr tolle Zeit in Wien, daher habe ich auf übermäßigen Jubel verzichtet.“

Salzburgs Johannes Eggestein ordnete den Auftritt seiner Mannschaft mit den Worten ein: „Uns wurden die Grenzen aufgezeigt.“ Auf Seiten der Austria fiel die Einschätzung deutlich kritischer aus. Tormann Samuel Sahin-Radlinger bezeichnete den Auftritt seiner Mannschaft bis zur Pause als „katastrophal“.

Austria Wien bleibt Tabellenschlusslicht

Für die von Stephan Helm trainierte Austria bedeutet die Niederlage keine Verbesserung der Tabellensituation. Der Verein bleibt Tabellenschlusslicht der Admiral Bundesliga. Salzburg wird von Danny Röhl trainiert, der mit seiner Mannschaft nach dem europäischen Erfolgserlebnis auch national ein deutliches Zeichen setzte.

Beide Teams stehen bereits in wenigen Tagen wieder vor Pflichtspielen. Salzburg empfängt am Mittwoch um 20.30 Uhr Tabellenführer Rapid Wien. Bei dieser Partie handelt es sich um das nachträglich ausgetragene Topspiel der vierten Runde. Austria Wien trifft am selben Tag um 18.30 Uhr zu Hause auf die WSG Tirol.

Aufholjagd nach frühem Rückstand als wiederkehrendes Motiv im Ligaalltag

Ein früher Rückstand von drei Toren gilt im Ligafußball allgemein als schwer aufzuholen, insbesondere wenn die Gegentore in kurzer Zeit fallen. Mannschaften stellen sich in einer solchen Situation üblicherweise auf eine defensivere Ausrichtung des Gegners in der zweiten Halbzeit ein und versuchen, über frühe Anschlusstreffer wieder Zugriff auf die Partie zu bekommen. Wechsel zur Halbzeit dienen in solchen Fällen häufig dazu, frische Kräfte einzubringen und die Offensive neu zu beleben, wie es bei Austria Wien mit der Einwechslung von Manfred Fischer der Fall war.

Duelle zwischen Spielern und ihren ehemaligen Vereinen sind im Profifußball zudem regelmäßig mit besonderer medialer und emotionaler Aufmerksamkeit verbunden. Torschützen, die gegen frühere Arbeitgeber treffen, verzichten dabei häufig aus Respekt vor der gemeinsamen Vergangenheit auf ausgelassenen Torjubel, ohne dass dies die sportliche Bedeutung des Treffers für den aktuellen Verein schmälert.